DREILOCHSTUTE

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DEFINITION

Dreilochstute ist ein vulgär gefärbter, abwertender Ausdruck, der vor allem in bestimmten BDSM- oder Pornografie-Kontexten verwendet wird.

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PRINZIPIEN

  • Totaler Zugang und körperliche Verfügbarkeit als zentrales Motiv
  • Starke Objektifizierung und Degradierung
  • Bewusster Machtverlust oder „Used Object“-Fantasie
  • Meist symbolisch: Die Rolle als „Stute“ betont den Tier- oder Nutzcharakter

RISIKEN

  • Psychisch: Sehr hohe emotionale Belastung durch entmenschlichende Sprache und Rollenzuschreibung
  • Körperlich: Multikontakt erfordert hohe Hygiene und Aufmerksamkeit (z. B. Keimübertragungen)
  • Sozial: Missverständnisse oder Stigmatisierung durch Dritte bei unreflektierter Verwendung
  • Emotional: Risiko von Scham, Selbstbildkonflikten oder Grenzüberschreitungen

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Je nach Szene: Knebel, Dildos, Leinen, Spreizer, Positionierungs- oder Fixationshilfen
  • Hygienezubehör (Handschuhe, Desinfektionsmittel, Kondome)
  • Ggf. medizinisch inspiriertes Zubehör (z. B. Gyn-Stuhl, Latex-Handschuhe, Dilatoren)

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ANWENDUNGS INFORMATION

Dauer/Intensität

  • Eher für fortgeschrittene Szenarien gedacht
  • Kurze, kontrollierte Sequenzen empfehlenswert – insbesondere bei Kombination aus körperlicher und psychischer Belastung
  • Nicht als Einstiegsszene geeignet

 

Eignung

  • Nicht geeignet für Anfänger

  • Für fortgeschrittene, emotional stabile submissive Personen mit Neigung zu Degradierung und Extremszenarien
  • Erfahrene Tops/Doms, die emphatisch und verantwortungsvoll agieren können

 

Vorbereitung

  • Intensive Kommunikation im Vorfeld: Trigger, Sprache, Rollenverständnis, Stoppsignale
  • Hygienische Vorkehrungen für Multikontakt
  • Rollenfindung durch Ritualisierung (z. B. Namensgebung, Sprache, Setting)
  • Klare Grenzen zu Realitätsverlust oder unerwünschter Internalisation entmenschlichender Begriffe

 

Aftercare

  • Besonders wichtig: Wiedereinstieg ins eigene Selbstbild und in die „echte“ Identität
  • Körperliche Nachsorge (z. B. Pflege gereizter Schleimhäute, Flüssigkeitszufuhr)
  • Emotionale Begleitung: Gespräche über Gefühle, Reflexion von Assoziationen
  • Nicht allein lassen, besonders bei neuen oder erstmalig gespielten Szenen

 

Sicherheitshinweise

  • Unbedingt auf Safe Words/Safe Signals achten
  • Kein Wechsel zwischen Körperöffnungen ohne hygienische Barrieren (z. B. Vaginal → Anal → Oral)
  • Keine Anwendung ohne klares, informiertes und freiwilliges Einverständnis
  • Regelmäßiger Check-in: körperlich wie emotional

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „SM-Handbuch für Frauen“ (Martina Weidner et al.) – Kapitel zu Degradierung und Tabubrüchen
  • „Playing Well with Others“ von Lee Harrington & Mollena Williams – zu Kommunikation in Tabuszenarien

URSPRUNG

Die Wortschöpfung stammt aus der Sprache der Hardcore-Pornografie und wird dort meist zur Beschreibung extremer passiver Rollen verwendet. Im BDSM-Kontext wurde der Begriff vor allem in Spielarten wie Gynäkologischem Spiel, Animal Roleplay oder Human Objectification übernommen – teils bewusst kritisch, teils affirmativ in stark tabubrechenden Settings.

Er bezeichnet in der Regel eine Person (meist weiblich gelesen), die in einem extrem submissiven oder objektifizierenden Szenario als sexuell „an allen drei Körperöffnungen“ (Mund, Vagina, Anus) verfügbar dargestellt wird. Der Begriff wird dabei oft bewusst entmenschlichend, tierisch oder degradierend eingesetzt – z. B. im Rahmen von Degradierung, Total Submission oder Extremobjektifizierung.

Es handelt sich um einen Begriff mit hohem emotionalem und potenziell triggerndem Gehalt. Er sollte ausschließlich in konsensualen, gut vorbereiteten und reflektierten Szenarien Anwendung finden.

VERWANDTE BEGRIFFE

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