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Edging bezeichnet das wiederholte gezielte Annähern an den Orgasmus – ohne diesen jedoch (zunächst) zuzulassen.
Dauer/Intensität
Edging kann über Minuten oder Stunden erfolgen – oder als Teil langfristiger Orgasm Control-Szenarien über Tage/Wochen hinweg. Der Grad der Intensität lässt sich individuell anpassen.
Eignung
Für Anfänger*innen geeignet, insbesondere im Solo-Kontext oder in vertrauensvollen Partnerschaften. Für Fortgeschrittene kann Edging auch Teil komplexer Machtspiele oder von Langzeitkontrolle (z. B. in 24/7 D/s-Dynamiken) sein.
Vorbereitung
Aftercare
Kann notwendig sein, insbesondere bei intensiven oder frustrierenden Szenarien. Körperliche Entspannung, emotionale Rückversicherung und Gespräch helfen, Spannungen abzubauen.
Sicherheitshinweise
Empfohlene Literatur:
Der Begriff etablierte sich in der Sexpositiv-Bewegung der 1990er-Jahre, fand aber bereits früher Anwendung in tantrischen Techniken oder in der Masturbationstherapie (z. B. zur Behandlung von vorzeitigem Samenerguss). Im BDSM-Kontext ist es eng mit Spielarten der erotischen Kontrolle verbunden.
Der Begriff stammt vom englischen „edge“ (= Rand, Kante) und beschreibt den Zustand kurz vor dem Höhepunkt. Ziel ist es, sexuelle Spannung aufzubauen, zu verlängern und die Empfindung beim späteren Orgasmus zu intensivieren – oder diesen ganz zu verweigern (Orgasm Denial).
Edging kann solo praktiziert oder in eine BDSM-Dynamik eingebunden werden, etwa im Kontext von Dominanz/Submission (Orgasm Control) oder als Bestandteil von Tease & Denial.
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