BUNNY

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DEFINITION

Ein "BDSM Bunny" bezeichnet eine Person, die in der BDSM-Szene speziell Freude an passiven Rollen in Bondage-Situationen hat.

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PRINZIPIEN

Einvernehmlichkeit und Vertrauen

Die Beziehung zwischen Bunny und Rigger (der fesselnden Person) basiert auf Vertrauen, klaren Absprachen und Sicherheitsmaßnahmen.

 

Kommunikation

Wichtige Themen wie Wohlfühlgrenzen, Safewords und Notfallmaßnahmen werden vorab besprochen.

 

Sicherheit

Fesselungen müssen so gestaltet sein, dass das Bunny jederzeit sicher ist und keine gesundheitlichen Risiken entstehen.

RISIKEN

Einschnürungen

Zu enge Fesseln können Durchblutungsprobleme oder Nervenschäden verursachen.

 

Emotionale Belastung

Ein Bunny sollte niemals zu etwas gedrängt werden, das außerhalb seiner Komfortzone liegt.

 

Überforderung

Besonders bei langanhaltenden oder komplexen Bondage-Sessions kann das Wohlbefinden beeinträchtigt werden.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

Seile

Hochwertige Seile aus Jute, Hanf oder Baumwolle.

 

Polsterung

Zum Schutz empfindlicher Stellen.

 

Sicherheitswerkzeuge

Gurtschneider oder Scheren für den Notfall.

 

Komfortelemente

Kissen oder Decken, um die Position des Bunnies angenehmer zu gestalten.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Die Rolle eines BDSM Bunnies eignet sich für Personen, die Freude daran haben, sich in Bondage-Situationen zu begeben, und die bereit sind, sich einem Rigger anzuvertrauen. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können diese Rolle ausüben, abhängig von ihrer Erfahrung und ihren Vorlieben.

 

Vorbereitung

  • Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum Rigger.
  • Klärung von Grenzen, Vorlieben und eventuellen Ängsten.
  • Auswahl geeigneter Materialien und Werkzeuge.
  • Sicherstellung eines sicheren und ruhigen Umfelds für die Session.

 

Aftercare
Nach der Fesselung benötigt ein Bunny oft körperliche und emotionale Zuwendung. Dies kann Massage, Dehnung der Muskeln oder ein offenes Gespräch über die Erfahrung beinhalten. Auch Snacks und Getränke können hilfreich sein, um den Kreislauf zu stabilisieren.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „The Seductive Art of Japanese Bondage“ von Midori
  • „Das große Buch der Fesselkunst“ von Matthias T. J. Grimme

URSPRUNG

Der Begriff leitet sich von der Ähnlichkeit zu einem "Versuchskaninchen" ab, da sich diese Personen oft gerne fesseln oder experimentell in Bondage-Praktiken einbinden lassen. Sie genießen die eingeschränkte Bewegung, das Gefühl von Kontrolle durch den Partner und oft auch die ästhetische Inszenierung.

Der Begriff "Bunny" hat sich in der BDSM-Community etabliert, vor allem in Verbindung mit Bondage. Besonders in der Shibari-Kultur, wo kunstvolle Seilfesselungen zentral sind, wird der Begriff verwendet, um den "Bottom" (die gefesselte Person) zu beschreiben.

 

Merkmale eines BDSM Bunny

  • Freude an Bondage: BDSM Bunnies empfinden das Gefesseltsein als beruhigend, aufregend oder ästhetisch ansprechend.
  • Passive Rolle: Sie nehmen häufig die submissive oder Bottom-Rolle ein.
  • Experimentierfreudig: Viele Bunnies sind offen dafür, neue Fesseltechniken oder Inszenierungen auszuprobieren.

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