BRATTING

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DEFINITION

Bratting beschreibt das Verhalten einer submissiven Person, die sich absichtlich frech, widerspenstig oder trotzig verhält, um eine Reaktion von ihrem dominanten Gegenpart (Top, Dom oder Brat Tamer) zu provozieren.

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PRINZIPIEN

Einvernehmlichkeit

Beide Partner müssen Bratting als Teil ihrer Dynamik akzeptieren und genießen.

 

Sicherheit

Bratting sollte stets in einem respektvollen Rahmen bleiben und nicht dazu führen, dass sich jemand emotional oder physisch unwohl fühlt.

 

Kommunikation

Vorab sollten klare Absprachen getroffen werden, wie weit die Provokationen gehen dürfen und wie der dominante Partner darauf reagiert.

RISIKEN

Missverständnisse

Wenn Bratting nicht klar als spielerische Provokation erkannt wird, kann es als Respektlosigkeit wahrgenommen werden.

 

Überschreiten von Grenzen

Ein Brat sollte die Grenzen des dominanten Partners respektieren und nicht unnötig reizen.

 

Emotionale Überforderung

Beide Partner müssen sicherstellen, dass das Bratting keine negativen Gefühle oder Frustration erzeugt.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Bratting eignet sich für submissive Personen, die eine spielerische, interaktive Form der Unterwerfung suchen, und für dominante Partner, die Freude daran haben, auf kreative Weise die Kontrolle zu behalten. Es ist ideal für Beziehungen, die Humor und Dynamik betonen.

 

Absprachen

Festlegen, welche Arten von Provokation akzeptabel sind und wie darauf reagiert wird.

 

Safewords

Sicherstellen, dass ein Safeword genutzt wird, falls eine der Parteien die Dynamik stoppen möchte.

 

Grenzen

Klären, bis zu welchem Grad Bratting gewünscht ist und welche Konsequenzen (z. B. spielerische Bestrafungen) folgen dürfen.

 

Reaktionen des Tops/Doms

  • Ignorieren: Den Brat absichtlich ignorieren, um die Provokation ins Leere laufen zu lassen.
  • Kreative Bestrafung: Spielerische Strafen wie zusätzliche Aufgaben oder sanfte körperliche Disziplin.
  • Humorvolle Gegenwehr: Den Brat durch schlagfertige Antworten oder charmantes Durchsetzen der Machtposition „übertrumpfen“.

Aftercare

Nach intensiven Bratting-Sessions sollten beide Partner Zeit haben, die Dynamik zu reflektieren und mögliche Missverständnisse oder Gefühle anzusprechen. Emotionale Nähe und positive Rückmeldung sind wichtig, um das Erlebnis abzurunden.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „The New Bottoming Book“ von Dossie Easton und Janet W. Hardy
  • „The Dominance Playbook“ von Anton Fulmen

URSPRUNG

Bratting ist ein spielerischer Ausdruck von Submissivität, bei dem Grenzen getestet und Machtstrukturen auf unterhaltsame Weise herausgefordert werden. Ziel ist es oft, die Aufmerksamkeit des dominanten Partners zu gewinnen oder die Dynamik aufregender zu gestalten.

 

Spielerische Provokation

Ein Brat widersetzt sich bewusst Anweisungen oder Regeln, oft mit Humor oder Charme.

 

Testen von Grenzen

Durch das Ausreizen von Grenzen will der Brat die Konsequenzen (z. B. Strafen oder Aufmerksamkeit) herausfordern.

 

Neckerei und Frechheit

Bratting ist oft leicht, humorvoll und nie böswillig. Es dient dazu, die Dynamik lebendig zu halten.

 

Typisches Verhalten beim Bratting

  • Ignorieren von Anweisungen oder Regeln mit einem frechen Grinsen.
  • Absichtliches „Fehlverhalten“, um Bestrafungen oder Reaktionen hervorzurufen.
  • Verbal spielerisches Necken oder Herausfordern des dominanten Partners.

 

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