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Objektifizierung bezeichnet im BDSM-Kontext eine Praktik, bei der eine Person bewusst und einvernehmlich wie ein Objekt behandelt wird.
Konsens
Klare Absprachen und die Zustimmung aller Beteiligten sind unerlässlich.
Grenzen
Die Intensität und Dauer der Objektifizierung sollten im Vorfeld verhandelt werden.
Verantwortung
Die dominante Person ist für die physische und emotionale Sicherheit der submissiven Person verantwortlich.
Emotionale Belastung
Die Objektifizierung kann intensive psychologische Reaktionen hervorrufen, insbesondere, wenn sie mit Demütigung verbunden ist.
Physische Belastung
Wenn die Person längere Zeit in unbequemen Positionen verharrt (z. B. als Möbelstück), können körperliche Beschwerden entstehen.
Grenzüberschreitungen
Ohne klare Kommunikation können Szenen emotional oder physisch belastend sein.
Abhängig von der Art der Objektifizierung (z. B. Seile, Halsbänder, Möbelstücke).
Sicherungspolster oder andere Hilfsmittel zur körperlichen Entlastung.
Die Dauer kann stark variieren: von kurzen Spielszenen bis hin zu längeren Sessions oder festen Rollen in der Beziehung.
Anfänger sollten mit kürzeren Szenen beginnen und sich langsam steigern.
Eignung
Vorbereitung
Aftercare
Dies kann bedeuten, dass die betroffene Person während einer Szene oder in bestimmten Dynamiken keine eigene Entscheidungsfreiheit hat oder nur bestimmte, festgelegte Aufgaben erfüllt. Die Objektifizierung kann sowohl physisch (z. B. als „Möbelstück“ oder „Dekorationsobjekt“) als auch psychologisch (Reduktion auf eine bestimmte Rolle oder Funktion) stattfinden.
Im Mittelpunkt steht oft die Erregung durch Machtverlust, Demütigung oder totale Hingabe. Für manche Submissive bietet die Objektifizierung eine Möglichkeit, Kontrolle vollständig abzugeben, während Dominante die totale Verfügungsgewalt ausüben.
Die Objektifizierung als Bestandteil erotischer Machtspiele ist kein neues Konzept. Sie hat ihre Wurzeln in Fetisch- und Dom/Sub-Dynamiken und wird oft in der Literatur, z. B. in Werken wie Die Geschichte der O (Pauline Réage), beschrieben. Im modernen BDSM ist sie Teil vielfältiger Rollenspiele und Fantasien.
Formen der Objektifizierung
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