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RACK steht für „Risk Aware Consensual Kink“ und ist ein ethisches Prinzip, das in der BDSM-Community verwendet wird, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten über die potenziellen Risiken einer Aktivität informiert sind und bewusst zustimmen.
Kernprinzipien
Beispiele für risikobehaftete Praktiken
Trotz bewusster Einwilligung können sich unvorhergesehene Situationen entwickeln.
Physische Verletzungen oder psychische Überforderungen sind möglich, wenn die Risiken unterschätzt oder unzureichend besprochen werden.
Abhängig von der Praktik, aber häufig erforderlich
Eignung
Vorbereitung
Aftercare
Empfohlene Literatur:
Es unterscheidet sich vom Prinzip SSC (Safe, Sane, Consensual), indem es nicht von absoluter „Sicherheit“ ausgeht, sondern anerkennt, dass bestimmte BDSM-Praktiken mit unvermeidbaren Risiken verbunden sein können.
Das Ziel von RACK ist es, dass alle Teilnehmer sich dieser Risiken bewusst sind, sie besprechen und informierte Entscheidungen treffen, um die Risiken zu minimieren.
RACK entstand als Reaktion auf das Konzept SSC (Safe, Sane, Consensual). Während SSC eher davon ausgeht, dass Praktiken sicher und „vernünftig“ sein müssen, erkannte die BDSM-Community, dass es Praktiken gibt (z. B. Atemkontrolle oder intensives Schmerzspiel), bei denen absolute Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Deshalb wurde RACK eingeführt, um diese Komplexität zu berücksichtigen.
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