QUEENING

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DEFINITION

Queening, auch als Facesitting bekannt, bezeichnet eine sexuelle Praktik, bei der eine Person sich mit dem Intimbereich über das Gesicht des Partners setzt oder kniet, sodass dieser orale Stimulation geben kann.

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PRINZIPIEN

Konsens

Beide Partner müssen sich über die Praktik einig sein und vorher Sicherheitsvorkehrungen treffen.

 

Sicherheitsvorkehrungen

Aufgrund der möglichen Einschränkung der Atmung sollten Signale oder Safe Words vereinbart werden.

 

Rollenverteilung

Während Queening oft mit dominanten Frauen und submissiven Männern verbunden ist, kann es in allen Geschlechterkombinationen ausgeführt werden.

RISIKEN

Atembeschränkung

Wenn die dominante Person das Gesicht des Partners zu stark bedeckt, kann es zu Atemproblemen kommen.

 

Nackenverspannungen

Längeres Halten der Position kann Verspannungen oder Schmerzen verursachen.

 

Emotionale Reaktionen

Besonders im BDSM-Kontext können Machtspiele intensive emotionale Reaktionen hervorrufen.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

Kissen oder Polster: Um den Kopf des passiven Partners zu stützen und bequemer zu machen.

Augenbinde: Für zusätzliche sensorische Reize und zur Steigerung der Unterwerfung.

Fesseln: Optional, um die Bewegungsfreiheit des passiven Partners einzuschränken (bei BDSM-Szenarien).

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ANWENDUNGS INFORMATION

Eignung

  • Für Anfänger geeignet, wenn auf eine sichere und angenehme Position geachtet wird.
  • Fortgeschrittene können mit längerer Dauer, unterschiedlichen Positionen oder zusätzlichen BDSM-Elementen experimentieren.

 

Vorbereitung

  • Besprechung der individuellen Vorlieben und Grenzen.
  • Vereinbarung eines Safe Words oder nonverbaler Signale, um die Szene jederzeit abbrechen zu können.
  • Komfortable Lagerung des Kopfes des Partners, um Nackenverspannungen zu vermeiden.

 

Aftercare

  • Beruhigende Gespräche oder körperliche Zuwendung zur Entspannung nach der Szene.
  • Körperliche Nachsorge, insbesondere wenn längeres Sitzen oder Einschränkungen der Atmung Teil der Szene waren.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • The Ultimate Guide to Kink von Tristan Taormino
  • She Comes First von Ian Kerner (für orale Techniken)

URSPRUNG

Der Begriff „Queening“ deutet dabei auf eine dominante Rolle der Person hin, die sich „thront“ und Kontrolle über den Partner ausübt. Die Praktik kann sowohl im vanilla-sexuellen Bereich als auch im BDSM-Kontext eingesetzt werden, wobei sie häufig mit Elementen von Dominance and Submission (D/S) verbunden ist.

Der Begriff „Queening“ leitet sich von der Vorstellung ab, dass die „thronende“ Person wie eine Königin behandelt wird. Die Praktik ist seit Jahrhunderten bekannt und taucht in verschiedenen erotischen Kontexten auf. Sie wurde besonders in der modernen BDSM-Community als Teil von Femdom-Szenarien (weibliche Dominanz) populär.

 

Typische Elemente

  • Körperliche Dominanz: Die „thronende“ Person hat die Kontrolle über die Bewegungen und Intensität der Stimulation.
  • Orale Stimulation: Die unterliegende Person stimuliert den Intimbereich der dominanten Person mit Zunge, Lippen oder anderen Techniken.
  • Einschränkung der Bewegungsfreiheit: In manchen Fällen wird der passive Partner daran gehindert, den Kopf zu bewegen oder zu entkommen.

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