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Tease and Denial ist eine BDSM-Praktik, bei der eine Person absichtlich gereizt und sexuell erregt wird, ohne zum Höhepunkt kommen zu dürfen.
Erregungskontrolle
Der dominante Partner entscheidet, wann, wie und ob der Höhepunkt erlaubt wird.
Psychologische Spannung
Die Erwartung des Höhepunkts kombiniert mit der Verzögerung oder Verweigerung verstärkt das emotionale und körperliche Erleben.
Kommunikation und Konsens
Alle beteiligten Partner sollten sich über die Ziele und Grenzen der Szene im Klaren sein.
Frustration
Emotionaler Stress oder Überforderung können auftreten, wenn die Erregung zu lange zurückgehalten wird.
Körperliche Belastung
Übermäßige Stimulation ohne Freigabe kann körperlich unangenehm werden.
Grenzüberschreitungen
Daher ist es wichtig, ein vorher festgelegtes Safe Word zu nutzen.
Vibratoren oder andere Stimulationsgeräte (optional)
Bondage-Ausrüstung (z. B. Handschellen, um Bewegungen einzuschränken)
Augenbinden oder Masken, um die Sinne zu kontrollieren und die Spannung zu steigern
Die Dauer kann variieren, von wenigen Minuten bis hin zu mehrstündigen oder sogar mehrtägigen Erregungsszenarien. Anfänger sollten mit kürzeren Szenarien beginnen.
Eignung
Tease and Denial eignet sich für Paare mit einer klaren Kommunikationsbasis und ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Es erfordert jedoch eine gute Kontrolle über das Tempo und die Erregungsintensität.
Vorbereitung
Aftercare
Nach einer intensiven Szene können sowohl körperliche als auch emotionale Nachsorge notwendig sein. Kuscheln, ein Glas Wasser oder eine ruhige Atmosphäre können dabei helfen, Spannungen abzubauen.
Empfohlene Literatur:
Der Wechsel zwischen Erregung und Verweigerung baut Spannung und Lust auf, die oft zu intensiveren emotionalen und körperlichen Reaktionen führt. Diese Technik basiert auf der Kontrolle der Erregung und wird sowohl in Dominanz- und Submissionsdynamiken als auch als eigenständige Luststeigerungsmethode genutzt.
Die Idee der lustvollen Zurückhaltung existiert in vielen kulturellen Kontexten und wurde durch die BDSM-Community zu einer eigenständigen Technik entwickelt. Sie ist besonders in Szenarien beliebt, in denen Machtgefälle und Kontrollverlust eine zentrale Rolle spielen.
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