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Der Begriff Top bezeichnet im BDSM eine Person, die während einer Szene die aktive oder dominante Rolle übernimmt und die Kontrolle über bestimmte Handlungen oder Praktiken ausübt.
Führen mit Verantwortung
Der Top ist für die sichere und konsensuelle Durchführung der Szene verantwortlich.
Konsens
Vor der Szene müssen alle Handlungen und Grenzen mit dem Bottom abgesprochen werden.
Emotionale Intelligenz
Ein Top muss in der Lage sein, die körperlichen und emotionalen Reaktionen des Bottoms zu erkennen und darauf zu reagieren.
Nachsorge
Die Verantwortung des Tops endet nicht mit der Szene, sondern umfasst auch die Aftercare, um sicherzustellen, dass der Bottom sich emotional und körperlich wohlfühlt.
Ein Top trägt eine große Verantwortung für das Wohlbefinden des Bottoms. Risiken ergeben sich aus:
Die benötigte Ausrüstung hängt von der spezifischen Szene ab, z. B.:
Eignung
Die Rolle des Tops kann von jedem übernommen werden, der sich der Verantwortung bewusst ist. Sie eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen, allerdings sollten Anfänger sich zunächst mit weniger riskanten Praktiken vertraut machen.
Vorbereitung
Aftercare
Ein wesentlicher Bestandteil der Verantwortung des Tops ist die Aftercare. Sie dient dazu, den Bottom nach der Szene emotional und körperlich zu beruhigen. Dazu können gehören:
Ein Top muss sich stets der Verantwortung bewusst sein, sicher, einvernehmlich und respektvoll zu handeln. Offenheit für Feedback und eine kontinuierliche Kommunikation sind essenziell, um eine sichere und erfüllende BDSM-Erfahrung zu gewährleisten.
Empfohlene Literatur:
Ein Top ist nicht zwangsläufig mit einer langfristigen dominanten Rolle (wie einem Dominant oder Dom) gleichzusetzen, sondern beschreibt eher die Rolle innerhalb einer spezifischen BDSM-Interaktion. Der Top führt die Handlungen aus, während der Bottom diese empfängt. Die Aufgaben des Tops können je nach Szene variieren und reichen von der Führung bei Impact Play (z. B. Schläge oder Fesselungen) bis hin zur emotionalen oder psychologischen Kontrolle.
Der Begriff Top wurde innerhalb der BDSM- und Kink-Community geprägt, um eine neutrale Bezeichnung für die aktive Person in einer Szene zu bieten, unabhängig von langfristigen Machtstrukturen oder Beziehungsdynamiken. Er wurde populär in den 1980er Jahren und wird seither häufig verwendet, um spezifische Rollen während einer BDSM-Interaktion zu definieren.
Unterschied zu Dom/Dominant
Ein Top ist nicht zwingend eine dominante Person. Beispielsweise kann jemand, der normalerweise submissiv ist, für eine bestimmte Szene als Top agieren. Im Gegensatz dazu beschreibt Dom oder Dominant eine langfristige, machtausübende Rolle innerhalb einer BDSM-Dynamik.
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