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Der Begriff Vanilla bezeichnet sexuelle oder romantische Beziehungen und Aktivitäten, die als „normal“, „konventionell“ oder nicht-kink-bezogen betrachtet werden.
Vanilla ist weder abwertend noch wertend gemeint, sondern beschreibt lediglich eine Abgrenzung zu alternativen Praktiken.
Viele Menschen, auch innerhalb der BDSM-Community, genießen sowohl Vanilla-Sex als auch BDSM-Praktiken. Die beiden Konzepte schließen sich nicht aus.
Vanilla kann emotional oder körperlich genauso intensiv sein wie BDSM-Aktivitäten – es ist lediglich anders strukturiert.
Stigmatisierung
Manche Menschen fühlen sich durch den Begriff Vanilla abgewertet, obwohl er neutral gemeint ist.
Unterschiedliche Bedürfnisse
In Beziehungen, in denen ein Partner eher Vanilla bevorzugt und der andere BDSM, können Herausforderungen in der Kommunikation entstehen.
Lösung
Offene Gespräche über sexuelle Bedürfnisse und Kompromissbereitschaft können dazu beitragen, beide Seiten zu berücksichtigen.
Eignung
Vanilla-Sex ist für jeden geeignet, der sich in einem konventionellen oder nicht-kink-basierten Umfeld wohlfühlt. Auch viele BDSM-Praktizierende genießen Vanilla-Sex als Teil ihres Intimlebens.
Vorbereitung
Keine spezielle Vorbereitung notwendig. Wie bei jeder Form von Intimität ist Kommunikation der Schlüssel, um gegenseitige Wünsche und Grenzen zu verstehen.
Aftercare
Auch wenn Aftercare oft mit BDSM in Verbindung gebracht wird, ist es auch bei Vanilla-Sex wichtig, sich gegenseitig emotionale und körperliche Zuwendung zu geben. Dies kann durch Kuscheln, Gespräche oder einfaches Beisammensein erfolgen.
Es gibt innerhalb und außerhalb der BDSM-Community oft Missverständnisse. Manche betrachten Vanilla fälschlicherweise als „langweilig“, während BDSM als „gefährlich“ oder „abnormal“ stigmatisiert wird. Beide sind jedoch gleichwertige Formen der Intimität, die je nach persönlicher Präferenz gewählt werden.
Vanilla ist weder „besser“ noch „schlechter“ als BDSM oder Kink. Wichtig ist, dass sich beide Partner in ihrer Dynamik wohlfühlen und offen über ihre Bedürfnisse sprechen. In einer gesunden Beziehung kann es Raum für beides geben – je nach Situation und Stimmung.
Empfohlene Literatur:
Im Gegensatz zu BDSM, Fetischen oder anderen alternativen Sexualpraktiken wird Vanilla-Sex oft mit traditionellen Vorstellungen von Intimität verbunden, wie z. B. Geschlechtsverkehr ohne besondere Dominanz- oder Kontrollaspekte. Der Begriff wird in der BDSM-Community häufig verwendet, um einen Unterschied zwischen „Mainstream“-Sexualität und alternativen oder nicht-konventionellen Vorlieben zu markieren.
Der Begriff Vanilla stammt aus der Fetisch- und BDSM-Community und wird humorvoll verwendet, um „gewöhnlichen“ Sex mit der Geschmacksneutralität von Vanilleeis zu vergleichen. In den 1980er und 1990er Jahren wurde er populär und hat sich seither als ein fester Begriff etabliert.
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