BASHING

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DEFINITION

Bashing bezeichnet innerhalb des BDSM-Kontextes Praktiken, bei denen gezielte Schläge auf den Körper eines Partners oder einer Partnerin ausgeführt werden, um Lust, Kontrolle oder bestimmte psychologische Effekte hervorzurufen.

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PRINZIPIEN

Bashing sollte im Einklang mit den Grundprinzipien wie SSC (Safe, Sane, Consensual) oder RACK (Risk-Aware Consensual Kink) erfolgen. Die Einwilligung aller Beteiligten ist essenziell, ebenso wie der bewusste Umgang mit möglichen Risiken.

RISIKEN

  • Verletzungen der Haut (Blutergüsse, Schürfwunden)
  • Schäden an Muskeln oder Gewebe bei übermäßiger Intensität
  • Emotionale Belastung oder ungewollte Traumata

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

Flogger, Paddles, Peitschen oder andere Schlagwerkzeuge.

Handschuhe oder Polsterungen (bei bestimmten Szenarien zur Vermeidung von Verletzungen).

Erste-Hilfe-Material bei Bedarf.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Dauer/Intensität

Die Dauer und Intensität hängen stark vom Erfahrungsstand der Beteiligten ab. Anfänger sollten mit kurzen und weniger intensiven Sessions beginnen, um die Toleranz und Grenzen der empfangenden Person kennenzulernen.

 

Eignung

  • Für Anfänger geeignet, wenn grundlegende Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.
  • Fortgeschrittene können intensivere Techniken oder härtere Schlaginstrumente einsetzen.

 

Vorbereitung

  • Besprechung der Spielregeln, Grenzen und Safe Words.
  • Aufwärmen der Haut durch leichte Schläge zur Vermeidung von plötzlichen Schmerzen oder Verletzungen.

 

Aftercare

  • Kühlpads oder Salben zur Behandlung von Hautirritationen oder Blutergüssen.
  • Emotionale Zuwendung, wie Kuscheln oder beruhigende Gespräche, um mögliche Nachwirkungen zu verarbeiten.

 

Präventionsmaßnahmen

  • Kenntnisse über anatomisch sichere Schlagzonen (z. B. Oberschenkel, Gesäß).
  • Vorab klare Kommunikation über Härtegrad und persönliche Grenzen.
  • Sofortige Nutzung von Safe Words, um das Spiel bei Bedarf zu beenden.

 

Wie man Risiken minimiert

  • Vorab klare Kommunikation über die Intensität
  • Nutzung sicherer Körperzonen
  • Einsatz von Safe Words zur Unterbrechung der Aktivität

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • "SM 101" von Jay Wiseman
  • "The New Bottoming Book" von Dossie Easton und Janet W. Hardy

URSPRUNG

Die Praxis des Bashing hat historische Wurzeln in verschiedenen kulturellen Kontexten, in denen Körperstimulation oder körperliche Züchtigung eine Rolle spielte. Im BDSM wurde diese Form jedoch bewusst erotisiert und durch konsensuelle Absprachen in kontrollierte Rahmen eingebettet.

Im Gegensatz zu strukturierten oder kontrollierten Schmerzspielen (Pain Play) wird Bashing in der BDSM-Community meist als gefährlich und nicht einvernehmlich betrachtet. Häufig wird der Begriff auch verwendet, um destruktive, beleidigende oder schädliche Handlungen (sowohl physisch als auch verbal) zu beschreiben, die nicht den Grundprinzipien des BDSM entsprechen, wie SSC (Safe, Sane, Consensual) oder RACK (Risk-Aware Consensual Kink). Es umfasst eine Vielzahl von Techniken und kann mit unterschiedlichen Intensitäten ausgeführt werden – von leichten Schlägen bis hin zu intensiveren Formen, die stärkere Empfindungen auslösen. Typische Körperbereiche sind dabei häufig der Po, die Oberschenkel, der Rücken oder auch die Brust.

VERWANDTE BEGRIFFE

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