BISEXUALITÄT

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DEFINITION

Bisexualität bezeichnet die sexuelle Orientierung, bei der eine Person romantische oder sexuelle Anziehung zu mehr als einem Geschlecht empfindet.

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PRINZIPIEN

Bisexualität

  • basiert auf der Möglichkeit, Anziehung zu verschiedenen Geschlechtern zu empfinden, unabhängig davon, wie diese Anziehung verteilt ist.

Es handelt sich nicht um eine „Phase“ oder eine Zwischenstufe zwischen Hetero- und Homosexualität, sondern um eine eigenständige Orientierung.

RISIKEN

Diskriminierung

Bisexuelle Personen können innerhalb von BDSM-Communities auf Vorurteile treffen.

 

Unsichtbarkeit

Wenn ein bisexueller Partner nur eine gleichgeschlechtliche oder andersgeschlechtliche Beziehung führt, wird die Bisexualität oft übersehen oder geleugnet.

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Keine spezielle Ausrüstung nötig.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Stereotypen und Herausforderungen

  • Bi-Erasure: Die Annahme, dass Bisexualität nicht „wirklich“ existiert oder dass bisexuelle Menschen sich irgendwann „entscheiden“ müssten.
  • Stereotyp: Promiskuität: Bisexuelle Menschen werden oft fälschlicherweise als sexuell unersättlich oder untreu dargestellt.
  • Druck aus der LGBTQ+-Community: In einigen Fällen erleben bisexuelle Menschen Ablehnung sowohl in heterosexuellen als auch in homosexuellen Kreisen.

 

Eignung

  • Bisexualität ist eine Orientierung und betrifft alle möglichen Dynamiken und Beziehungsmodelle innerhalb des BDSM.

 

Vorbereitung

  • In BDSM-Beziehungen oder -Gruppen ist es wichtig, offen über sexuelle Orientierungen und Wünsche zu sprechen.

 

Aftercare (im emotionalen Sinne)

  • Wenn Bisexualität im BDSM-Kontext zu Unsicherheiten oder Missverständnissen führt, kann Aftercare in Form von Gesprächen über Bedürfnisse und Identität hilfreich sein.

 

Präventionsmaßnahmen

  • Offene Kommunikation und Respekt gegenüber der Identität des Partners.
  • Förderung eines sicheren Raums innerhalb von BDSM-Communities, der sexuelle Vielfalt akzeptiert.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „Bi: Notes for a Bisexual Revolution“ von Shiri Eisner
  • „Bisexuality: A Critical Reader“ von Merl Storr

URSPRUNG

Der Begriff Bisexualität entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als Forscher begannen, menschliche Sexualität wissenschaftlich zu untersuchen. Mit der LGBTQ+-Bewegung erlangte Bisexualität ab den 1960er Jahren mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz. Dennoch ist sie bis heute mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert, insbesondere durch sogenannte „Bi-Erasure“ (die Leugnung oder Unsichtbarmachung bisexueller Identitäten).

Dies kann Männer, Frauen oder Menschen außerhalb des binären Geschlechtersystems umfassen. Im Gegensatz zu gängigen Missverständnissen ist Bisexualität nicht zwingend auf eine „50/50“-Verteilung der Anziehung beschränkt; die Intensität und Präferenzen können individuell stark variieren.

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