BLOWJOB

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DEFINITION

Ein Blowjob ist die umgangssprachliche Bezeichnung für orale Stimulation des Penis.

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PRINZIPIEN

Konsens

Beide Seiten müssen sich über den Kontext und die Bedeutung der Handlung im Klaren sein und zustimmen.

 

Sicherheit

Besonders bei intensiven Varianten wie Deep Throat oder Atemkontrolle sind Sicherheitsmaßnahmen notwendig.

 

Kommunikation

Während der Handlung sollten Signale oder Safe Words verwendet werden, um Unwohlsein oder Grenzen zu kommunizieren.

RISIKEN

Atemprobleme

Insbesondere bei Deep Throat oder Kontrolle durch die dominante Person.

 

Erstickungsgefahr

Wenn Atemkontrolle oder starkes Festhalten des Kopfes angewandt wird.

 

Emotionale Überforderung

Besonders in Szenarien mit Erniedrigung oder intensiver Kontrolle.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Keine spezielle Ausrüstung notwendig.
  • Optional: Handschellen, Mundknebel oder andere Elemente zur Verstärkung der Macht-Dynamik.
  • Feuchtigkeitsspendende Gleitmittel für mehr Komfort.

AUSRÜSTUNG KAUFEN

ANWENDUNGS INFORMATION

Varianten im BDSM

  • Erniedrigungs-Blowjob: Die submissive Person führt den Blowjob aus, während sie verbal oder physisch kontrolliert wird.
  • Belohnungs-Blowjob: Der Blowjob dient als Belohnung, oft nach einem vorher definierten Verhalten oder erfüllten Aufgaben.
  • Kontrollierter Blowjob: Die dominante Person kontrolliert die Bewegungen oder den Rhythmus (z. B. durch Festhalten des Kopfes).
  • Tease-and-Denial: Orale Stimulation wird angeboten, aber kurz vor der Erfüllung unterbrochen, um Lust aufzubauen.

 

Eignung

  • Für Anfänger geeignet, wenn grundlegende Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.
  • Fortgeschrittene können Blowjobs mit Atemkontrolle, Bondage oder Fetisch-Elementen kombinieren.

 

Vorbereitung

  • Klärung der individuellen Vorlieben und Tabus.
  • Vereinbarung von Safe Words oder Signalen zur Kommunikation.
  • Sicherstellung, dass die empfangende Person in der Lage ist, jederzeit die Kontrolle zurückzuerlangen.

 

Aftercare

  • Emotionale Nachsorge, besonders nach intensiven oder erniedrigenden Szenarien.
  • Beruhigende Gespräche oder körperliche Zuwendung zur Verarbeitung der Session.
  • Eventuell körperliche Nachsorge, z. B. bei gereiztem Hals durch Deep Throat.

 

Präventionsmaßnahmen

  • Vorherige Absprache über Tabus und bevorzugte Techniken.
  • Safe Words oder nonverbale Signale zur Unterbrechung der Handlung.
  • Keine übermäßige oder gewaltsame Kontrolle des Kopfes ohne Rücksprache.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „The Ultimate Guide to Sexual Fantasy“ von Violet Blue (Kapitel über orale Stimulation und Machtspiele)
  • „SM 101: A Realistic Introduction“ von Jay Wiseman

URSPRUNG

Die orale Stimulation ist seit jeher ein fester Bestandteil erotischer Praktiken und wird in verschiedenen Kulturen und Kunstformen dargestellt. Im BDSM wird der Blowjob jedoch häufig mit anderen Elementen kombiniert, wie Dominanz, Submission oder Fetischen (z. B. Atemkontrolle oder Deep Throat).

Im BDSM-Kontext kann der Blowjob jedoch mehr sein als nur eine sexuelle Handlung – er kann Teil einer Macht- oder Kontroll-Dynamik, eines Rollenspiels oder einer Erniedrigungs- bzw. Belohnungssituation sein. Die Intensität und die Bedeutung des Blowjobs hängen von der jeweiligen Dynamik der beteiligten Personen ab und können sowohl einvernehmlich sanft als auch dominant gestaltet sein.

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