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Bondage beschreibt die Praxis, jemanden durch Fesseln, Fixieren oder Einschränkung der Bewegungsfreiheit zu binden. Dies kann aus ästhetischen, erotischen oder psychologischen Gründen erfolgen.
Einvernehmlichkeit
Beide Partner müssen der Praxis ausdrücklich zustimmen. Die Prinzipien SSC (Safe, Sane, Consensual) oder RACK (Risk-Aware Consensual Kink) sind essenziell.
Sicherheit
Die Durchblutung und das Wohlbefinden der gefesselten Person müssen jederzeit gewährleistet sein.
Kommunikation
Vor, während und nach der Praxis sind klare Absprachen notwendig.
Einschnürungen
Zu enge Fesseln können die Durchblutung beeinträchtigen oder Nerven schädigen.
Unwohlsein
Fehlende Kommunikation oder mangelnde Erfahrung können Unbehagen oder Panik hervorrufen.
Erstickungsgefahr
Fesselungen am Hals sind besonders gefährlich und sollten nur von erfahrenen Personen durchgeführt werden.
Seile
Baumwoll-, Jute- oder Hanfseile, speziell für Bondage geeignet.
Handschellen/Bindebänder
Für Anfänger geeignet, da sie einfach zu handhaben sind.
Scheren
Sicherheits- oder Gurtschneider für den Notfall.
Polsterungen
Zum Schutz empfindlicher Körperstellen, z. B. an Gelenken.
Die Dauer einer Bondage-Session hängt von der Erfahrung der Beteiligten und der Art der Fesselung ab. Anfänger sollten mit kurzen Sitzungen beginnen und sicherstellen, dass die Fesselung nicht zu intensiv ist.
Bondage ist für Personen geeignet, die Lust an eingeschränkter Bewegung, Kontrolle oder ästhetischer Inszenierung haben. Es ist gleichermaßen für Anfänger wie Fortgeschrittene zugänglich, wenn grundlegende Sicherheitsregeln beachtet werden.
Vorbereitung
Aftercare
Nach der Bondage-Session sollten die gefesselten Körperteile massiert oder gedehnt werden, um die Durchblutung zu fördern. Emotionale Nähe, Gespräche und Entspannung helfen, das Erlebnis abzurunden.
Empfohlene Literatur:
Bondage hat historische Wurzeln in verschiedenen Kulturen. Besonders in Japan entwickelte sich mit Shibari (auch Kinbaku) eine kunstvolle Tradition des Seilbondage, die sowohl ästhetische als auch erotische Ziele verfolgt. In westlichen Ländern wurde Bondage vor allem durch die BDSM-Bewegung populär.
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