BONDAGEBOCK

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DEFINITION

Ein Bondagebock ist ein speziell entwickeltes BDSM-Möbelstück, das dazu dient, eine Person in verschiedenen fixierten Positionen zu halten.

Auf der Suche nach gleichgesinnten oder weiterführenden Austausch?

PRINZIPIEN

Konsens und Kommunikation

Vor jeder Session müssen die Positionen und Praktiken abgesprochen werden, insbesondere wenn längere Fixierungen geplant sind.

 

Sicherheit und Überwachung

Die fixierte Person sollte jederzeit überwacht werden, um Unwohlsein oder gesundheitliche Probleme rechtzeitig zu erkennen.

 

Komfort und Schutz

Polsterungen und korrekte Fesseltechniken sind wichtig, um Verletzungen oder Durchblutungsstörungen zu vermeiden.

RISIKEN

Durchblutungsstörungen

Zu enge oder falsch angelegte Fesseln können Taubheitsgefühle oder Krämpfe verursachen.

 

Verspannungen

Längeres Verweilen in bestimmten Positionen kann Muskelverspannungen oder Schmerzen hervorrufen.

 

Emotionale Überforderung

Die Immobilisierung kann bei manchen Personen Panik oder Angst auslösen.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Bondagebock (individuell angepasst oder als vorgefertigtes Möbelstück)
  • Seile, Lederriemen oder Manschetten
  • Polsterungen oder Decken für zusätzlichen Komfort
  • Sicherheitsausrüstung wie eine Schere zum schnellen Lösen der Fesseln

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ANWENDUNGS INFORMATION

Typische Merkmale des Bondagebocks

  • Polsterungen für Komfort, auch bei längeren Sessions
  • Befestigungspunkte für Seile, Lederriemen oder Manschetten
  • Höhenverstellbarkeit, um verschiedene Positionen zu ermöglichen (z. B. kniend, gebückt oder liegend)
  • Robuste Bauweise, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten

 

Anwendungsbereiche

  • Spanking und Flogging: Die fixierte Person wird über den Bock gebeugt, während die dominante Person verschiedene Reize ausübt.
  • Penetrative Spiele: Der Bondagebock kann so positioniert werden, dass die Person in einer geeigneten Stellung für Penetration ist.
  • Sensorische Reize: Kombination mit Tease-and-Denial, Wachsspielen oder Federkitzeln.
  • Fixierungen und Immobilisierung: Die Person wird vollständig fixiert, um die Kontrolle der dominanten Person zu überlassen.

 

Eignung

  • Für Anfänger geeignet, wenn einfache Positionen und kurze Fixierungszeiten gewählt werden.
  • Fortgeschrittene können intensivere Fixierungen oder Kombinationen mit anderen Praktiken ausprobieren.

 

Vorbereitung

  • Besprechung der gewünschten Positionen und der erlaubten Praktiken.
  • Testen des Bondagebocks, um sicherzustellen, dass er stabil und bequem ist.
  • Festlegung eines Safe Words oder Signals, falls die fixierte Person nicht verbal kommunizieren kann.

 

Aftercare

  • Lockerung der Muskeln durch Massagen oder Dehnübungen nach der Session.
  • Emotionale Nachsorge durch Gespräche oder körperliche Nähe, insbesondere nach intensiven Fixierungen oder Schmerzreizen.
  • Überprüfung auf Druckstellen oder Durchblutungsprobleme.

 

Präventionsmassnahmen

  • Regelmäßige Überprüfung der Durchblutung an den fixierten Körperstellen.
  • Verwendung von gepolsterten Fesseln oder Manschetten zur Vermeidung von Druckstellen.
  • Begrenzung der Dauer der Fixierung und Einlegen von Pausen.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „Das Bondage-Handbuch“ von Matthias T. J. Grimme
  • „SM 101: A Realistic Introduction“ von Jay Wiseman

URSPRUNG

Der Bondagebock hat seine Wurzeln in klassischen Möbelstücken wie Gymnastikböcken oder Strafböcken, die bereits in historischen Disziplinierungsszenarien verwendet wurden. In der modernen BDSM-Szene wurde er speziell angepasst, um mehr Komfort und Flexibilität für verschiedene Praktiken zu bieten.

Er ähnelt einem gepolsterten Bock oder Hocker, an dem Handgelenke, Fußgelenke oder der ganze Körper durch Seile, Lederriemen oder andere Fixierhilfen angebunden werden können. Der Bondagebock wird häufig für Szenarien verwendet, die Dominanz, Unterwerfung, Spanking, Flogging oder andere erotische Praktiken beinhalten.

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