BOTTOMMARKS

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DEFINITION

Bottommarks bezeichnen sichtbare Spuren, die nach einer BDSM-Session auf dem Körper, insbesondere auf dem Gesäß oder anderen häufig geschlagenen Körperstellen, zurückbleiben.

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PRINZIPIEN

Sicherheit geht vor

Bottommarks sollten bewusst und kontrolliert herbeigeführt werden. Die dominante Person sollte über anatomische Grundlagen Bescheid wissen, um gefährliche Körperstellen wie Nieren oder Wirbelsäule zu vermeiden.

 

Konsens und Absprache

Vorab sollte geklärt werden, ob Spuren gewünscht sind und wie stark diese sein dürfen.

 

Aftercare und Hautpflege

Die richtige Nachbehandlung ist entscheidend, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern.

RISIKEN

Übermässige oder tiefe Verletzungen

Unkontrollierte Schläge können über die gewünschte Intensität hinausgehen und zu starken Blutergüssen oder Gewebeschäden führen.

 

Infektionsgefahr

Offene Wunden oder kleine Risse in der Haut können sich infizieren, wenn sie nicht desinfiziert werden.

 

Langsame Heilung

Tiefe Blutergüsse oder wiederholte Belastungen derselben Körperstelle können eine langwierige Heilung erfordern.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Schlaginstrumente wie Paddles, Peitschen, Flogger oder Canes
  • Desinfektionsmittel und Wundpflegeprodukte (für intensivere Spuren)
  • Kühlpads oder Salben zur Beruhigung gereizter Haut

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ANWENDUNGS INFORMATION

Typische Formen von Bottommarks

  • Rötungen: Vorübergehende Hautreizungen, die meist nach leichtem Spanking oder Flogging auftreten.
  • Striemen: Längliche, oft dunkle Linien, die durch Paddles, Peitschen oder Canes verursacht werden.
  • Blutergüsse: Tieferliegende, blau-violette Flecken, die durch intensivere Schläge entstehen können.
  • Abdrücke: Sichtbare Muster, z. B. durch Riemen oder Paddles mit speziellen Oberflächen (z. B. geprägte Herzen oder Schriftzüge).

 

Ästhetische und emotionale Bedeutung

  • Für viele Subs sind Bottommarks eine Quelle des Stolzes, da sie das Erleben der Session „greifbar“ machen.
  • Dominante Personen können sie als sichtbares Zeichen ihrer Kontrolle oder als Erinnerung an die gemeinsame Erfahrung betrachten.
  • Manche Partner verbinden die Pflege der Spuren mit Aftercare, z. B. durch liebevolle Pflege der Haut.

 

Eignung

  • Für Anfänger geeignet, wenn mit leichten Techniken begonnen wird (z. B. Spanking).
  • Fortgeschrittene können intensivere Techniken oder spezielle Instrumente nutzen, um komplexere Spuren zu erzeugen.

 

Vorbereitung

  • Absprache der gewünschten Intensität und Art der Spuren.
  • Aufwärmen der Haut durch leichte Schläge oder Massagen, um Verletzungen zu minimieren.
  • Bereitstellung von Pflegeprodukten für die Nachsorge.

 

Aftercare

  • Kühlung der betroffenen Stellen, um Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren.
  • Auftragen von heilenden Salben oder Aloe Vera zur Beruhigung der Haut.
  • Emotionale Zuwendung, insbesondere nach intensiven Sessions, um mögliche emotionale Reaktionen zu verarbeiten.

 

Präventionsmassnahmen

  • Schläge kontrolliert und auf gut gepolsterte Körperbereiche wie das Gesäss oder die Oberschenkel ausüben.
  • Keine intensiven Schläge auf empfindliche oder ungeschützte Bereiche wie Nieren, Gelenke oder die Wirbelsäule.
  • Die Haut regelmässig überprüfen, insbesondere bei längeren Sessions.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „Das Bondage-Handbuch“ von Matthias T. J. Grimme
  • „SM 101: A Realistic Introduction“ von Jay Wiseman (Kapitel über Schlagtechniken und Hautreaktionen)

URSPRUNG

Spuren wie Striemen oder Rötungen waren bereits in historischen Bestrafungsszenarien ein sichtbares Ergebnis körperlicher Züchtigung. Im modernen BDSM-Kontext haben Bottommarks jedoch eine symbolische Bedeutung: Sie stehen oft für Lustschmerz, emotionale Hingabe oder das erfolgreiche Ausleben von Fantasien.

Diese Spuren können in Form von Rötungen, Striemen, Blutergüssen oder Abdrücken auftreten und sind oft das Ergebnis von Praktiken wie Spanking, Flogging, Paddling oder Caning. Für viele Personen sind Bottommarks ein geschätzter Teil des BDSM-Erlebnisses, da sie symbolisch für die Intensität, Hingabe oder das Machtspiel während der Session stehen.

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