BUKKAKE

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DEFINITION

Bukkake ist ein Begriff aus der japanischen Pornokultur und bezeichnet eine sexuelle Praktik, bei der mehrere Männer auf eine einzelne Person ejakulieren, häufig auf Gesicht, Brust oder andere Körperstellen.

 

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PRINZIPIEN

Konsens

Wie bei allen BDSM- oder gruppenbasierten Aktivitäten muss klar und eindeutig Einvernehmen bestehen.

 

Hygiene und Sicherheit

Da Körperflüssigkeiten involviert sind, ist auf Schutzmaßnahmen und Sauberkeit zu achten.

 

Respekt und Kommunikation

Die Wünsche, Tabus und Grenzen aller Beteiligten müssen respektiert werden.

RISIKEN

Gesundheitsrisiken

Bukkake kann das Risiko von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) erhöhen, insbesondere bei Kontakt mit Schleimhäuten.

 

Emotionale Belastung

Wenn die Praktik mit Erniedrigung verbunden ist, kann es zu emotionaler Überforderung oder negativen Reaktionen kommen.

 

Gruppendynamik

Missverständnisse oder fehlende Kommunikation innerhalb der Gruppe können problematisch werden.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Handtücher, Feuchttücher oder Reinigungsmittel für die Nachsorge
  • Schutzbrillen oder Augenschutz (falls gewünscht)
  • Gleitmittel oder andere Hilfsmittel je nach Bedarf
  • Kondome oder Schutzvorrichtungen zur Reduzierung des Infektionsrisikos

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ANWENDUNGS INFORMATION

Typische Varianten

  • Klassisches Bukkake: Mehrere Männer ejakulieren nacheinander oder gleichzeitig auf eine Person.
  • Soft-Bukkake: Die sexuelle Handlung wird ohne den Aspekt der Erniedrigung durchgeführt und legt den Fokus auf Sinnlichkeit oder Fantasien.
  • BDSM-Bukkake: Die Praktik wird mit Machtspielen kombiniert, bei denen die submissive Person kontrolliert oder dominiert wird.
  • Feminines Bukkake: Eine seltener genutzte Variante, bei der Flüssigkeiten wie künstliches Sperma oder andere Substanzen für ein ähnliches Szenario verwendet werden.

 

Ästhetik und Dynamik

  • Für manche Beteiligte steht die visuelle Komponente im Vordergrund.
  • Die Praktik kann symbolisch für Macht, Hingabe oder Lust interpretiert werden.

 

Eignung

  • Für erfahrene Personen oder Paare geeignet, die bereits Erfahrung mit Gruppenaktivitäten oder offenen Dynamiken haben.
  • Für Anfänger nur nach ausführlicher Absprache und Vorbereitung empfehlenswert.

 

Vorbereitung

  • Klärung der individuellen Wünsche, Tabus und hygienischen Maßnahmen.
  • Bereitstellung einer sicheren und sauberen Umgebung.
  • Vereinbarung eines Zeitrahmens und einer Begrenzung der Anzahl der beteiligten Personen (falls gewünscht).

 

Aftercare

  • Körperliche Reinigung und Pflege der Haut nach der Session.
  • Emotionale Nachsorge durch Gespräche, um mögliche Unsicherheiten oder Gefühle zu verarbeiten.
  • Eventuell medizinische Nachsorge, insbesondere bei Kontakt mit Schleimhäuten.

 

Präventionsmaßnahmen

  • Vorab alle gesundheitlichen und hygienischen Vorsichtsmaßnahmen treffen, einschließlich der Möglichkeit von Kondom- oder Schutzbarrieren.
  • Verwendung von Augenschutz (z. B. eine Schutzbrille), wenn der Kontakt mit empfindlichen Bereichen wie den Augen vermieden werden soll.
  • Klare Kommunikation und Vereinbarung eines Safe Words oder Signals.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „The Ethical Slut“ von Dossie Easton und Janet W. Hardy (für Gruppenbeziehungen und sexuelle Offenheit)
  • „SM 101: A Realistic Introduction“ von Jay Wiseman (für Macht- und Kontrollspiele)

URSPRUNG

Der Begriff Bukkake stammt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich "bespritzen" oder "übergießen". Ursprünglich beschrieb er alltägliche Situationen, etwa das Übergießen von Speisen mit Soße. In den 1980er Jahren wurde der Begriff in der japanischen Pornografie populär und verbreitete sich später weltweit als eigenständiges Genre.

Im BDSM- oder Fetisch-Kontext wird Bukkake oft mit Rollenspielen, Macht- und Erniedrigungsdynamiken oder Gruppenaktivitäten verbunden. Die Praktik kann jedoch auch in einvernehmlichen und nicht erniedrigenden Szenarien eingesetzt werden, bei denen der Fokus auf Voyeurismus oder gemeinsamen Fantasien liegt.

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