CRUSHING

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DEFINITION

Crushing bezeichnet im BDSM-Kontext eine Form der Stimulation oder Dominanz, bei der gezielt Druck auf bestimmte Körperteile ausgeübt wird.

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PRINZIPIEN

Konsens

Wie bei allen BDSM-Praktiken ist vorherige, informierte Einwilligung essenziell.

 

Sicherheit

Der ausgeübte Druck muss kontrolliert und an die Belastbarkeit der betroffenen Körperstellen angepasst sein.

 

Grad der Intensität

Crushing kann sowohl sanft (mit einem Gefühl der Umklammerung oder Dominanz) als auch intensiv und schmerzhaft durchgeführt werden.

RISIKEN

Kreislaufprobleme

Zu langer oder starker Druck kann die Durchblutung behindern und zu Taubheitsgefühlen oder Verletzungen führen.

 

Gewebe- oder Organschäden

Bei unsachgemäßem Crushing oder intensiver Belastung können innere Verletzungen entstehen.

 

Schmerzen oder psychische Überforderung

Der Übergang zwischen Lust und Schmerz ist individuell verschieden und sollte genau abgestimmt werden.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Körperliche Hilfsmittel wie Hände, Füße oder Knie
  • Gegenstände wie Kissen, Sandsäcke, Latexballons oder spezielle Möbel, um Druck zu erzeugen
  • Eventuell Schutzausrüstung, je nach Intensität

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ANWENDUNGS INFORMATION

Beispiele für Crushing

  • Leichter Druck durch Hände oder Gegenstände auf empfindliche Körperstellen
  • Trampling (Treten oder Stehen auf Körperteilen, oft auf Brust, Bauch oder Genitalien)
  • Einsatz von schweren Objekten (z. B. Sandsäcke oder spezielle BDSM-Möbel)

 

Verwandte Praktiken

  • CBT (Cock and Ball Torture): Bei einigen Szenarien wird Crushing gezielt auf die Genitalien angewendet.
  • Trampling: Oft als Unterform des Crushings angesehen, bei dem eine Person auf dem Körper des Partners steht oder tritt.

 

Dauer/Intensität

  • Für Anfänger: Kurze Sessions mit leichtem Druck, um sich an das Gefühl zu gewöhnen
  • Für Fortgeschrittene: Längere Sessions oder intensiveres Crushing mit gezieltem Einsatz von schwerem Gewicht oder zusätzlicher Belastung

 

Eignung

  • Geeignet für Personen mit Interesse an intensiven körperlichen Empfindungen oder Machtspielen
  • Anfänger sollten vorsichtig herangeführt werden, um Risiken zu minimieren
  • Personen mit körperlichen Einschränkungen oder Kreislaufproblemen sollten Crushing vermeiden oder ärztlichen Rat einholen

 

Vorbereitung

  • Klare Kommunikation über Grenzen und Intensität
  • Auswahl sicherer Körperstellen für das Crushing (z. B. Brust, Gesäß, Beine, aber Vermeidung der Nierenregion)
  • Eventuell Schutzmaterial bereitstellen

 

Aftercare

Nach einer Crushing-Session ist körperliche und emotionale Nachsorge wichtig:

  • Kontrolle auf blaue Flecken oder Druckstellen
  • Leichte Massagen zur Förderung der Durchblutung
  • Gespräche über das Erlebte, um sicherzustellen, dass beide Partner sich wohlfühlen

 

Sicherheitsmaßnahmen

  • Klare Absprachen und sichere Zeichen oder Safe Words verwenden.
  • Auf empfindliche Bereiche wie Nieren, Hals oder Kopf besonderen Schutz legen.
  • Langsam beginnen und die Intensität je nach Rückmeldung steigern.
  • Regelmäßige Pausen einlegen, um den Zustand des Partners zu überprüfen.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • Jay Wiseman: SM 101: A Realistic Introduction
  • Dossie Easton & Janet W. Hardy: The New Bottoming Book
  • Tristan Taormino: The Ultimate Guide to Kink

URSPRUNG

Crushing als Fetisch oder BDSM-Technik hat keine klar dokumentierte Entstehungsgeschichte, ist jedoch in der BDSM-Community weit verbreitet. Ähnliche Praktiken wie Trampling oder Gewichtsdruck sind eng damit verbunden und existieren seit den Anfängen der modernen Fetischszene.

Dies kann sowohl physisch durch Gegenstände oder den Körper des Partners als auch psychisch als Teil eines Machtspiels geschehen. Das Spektrum reicht von leichtem Druck, der als angenehm empfunden wird, bis hin zu intensiven Szenarien, die Schmerz erzeugen. Der Begriff wird oft in Verbindung mit Fetischen wie Trampling oder CBT (Cock and Ball Torture) verwendet.

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