Teilen:
Cutting bezeichnet im BDSM-Kontext das vorsätzliche Schneiden oder Ritzen der Haut als Teil einer einvernehmlichen Spielpraxis.
SSC (Safe, Sane, Consensual) oder RACK (Risk-Aware Consensual Kink) sind essenziell.
Einvernehmlichkeit
Klare Kommunikation und vorherige Zustimmung aller Beteiligten.
Grenzen & Sicherheit
Vorheriges Festlegen von Tabus, sicheren Körperstellen und Notfallmaßnahmen.
Infektionen
Unsterile Klingen oder schlechte Wundpflege können zu Entzündungen führen.
Narbenbildung
Schnitte können dauerhafte Spuren hinterlassen.
Blutverlust
Unkontrollierte oder zu tiefe Schnitte können gefährlich werden.
Psychologische Auswirkungen
Kann emotionale Trigger auslösen oder traumatische Erlebnisse verstärken.
Cutting als erotische oder rituelle Praxis ist historisch in verschiedenen Kulturen verankert, z. B. in Initiationsriten oder spirituellen Ritualen. Im BDSM wurde es mit der Verbreitung extremerer Schmerz- und Blutfetisch-Praktiken (z. B. Bloodplay) populärer.
Es zählt zur Kategorie des Edgeplays, da es mit erheblichen Risiken verbunden ist. Im Gegensatz zu nicht-konsensuellen Formen der Selbstverletzung (z. B. durch psychische Erkrankungen bedingt) geschieht Cutting in BDSM-Szenarien bewusst, kontrolliert und mit Zustimmung aller Beteiligten. Es wird meist mit scharfen Klingen, Skalpellen oder Messern durchgeführt und kann ästhetische, rituelle oder schmerzspezifische Aspekte beinhalten.
Manche Links in diesem Wiki sind Affiliate-Links. Ein Kauf über diese Links kostet dich keinen Cent mehr, hilft aber dabei, unsere Community und die Erstellung neuer Inhalte zu unterstützen. Danke, dass du unser Projekt mitträgst.
Unser Ziel ist es, Menschen bestmöglich zu unterstützen. Dieses Prinzip bildet die Grundlage unseres Handelns und ist der Schlüssel zum Erfolg – besonders in der Welt von BDSM, Vertrauen und Wachstum.
Einloggen oder anmelden