DADDY/LITTLE DOM/ROLEPLAY

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DEFINITION

DLDR steht für Daddy/Little Dom/Roleplay und beschreibt eine dynamische BDSM-Rollenverteilung, die Elemente aus Daddy Dom/little (DDlg) und klassischer Dominanz/Submission (D/S) kombiniert.

Auf der Suche nach gleichgesinnten oder weiterführenden Austausch?

PRINZIPIEN

Einvernehmlichkeit und Kommunikation

Beide Partner müssen klare Grenzen und Wünsche festlegen.

 

Fürsorge und Kontrolle

Der dominante Part kann sowohl liebevoll und beschützend als auch erzieherisch und disziplinierend agieren.

 

Regression & Verspieltheit

Die submissive Person darf kindliche oder verspielte Verhaltensweisen zeigen, ohne dabei tatsächlich kindisch zu sein.

 

Regeln und Rituale

Oft gibt es festgelegte Regeln (z. B. Schlafenszeiten, Aufgaben, Strafen oder Belohnungen).

RISIKEN

Emotionale Abhängigkeit

Eine zu starke Fixierung auf die Rollenverteilung kann zu Abhängigkeitsstrukturen führen.

 

Missverständnisse

Außenstehende können die Dynamik falsch interpretieren, da sie mit Ageplay oder nicht einvernehmlicher Erziehung verwechselt werden kann.

 

Psychologische Trigger

Falls einer der Partner negative Kindheitserfahrungen gemacht hat, können bestimmte Szenarien emotional belastend sein.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Plüschtiere, Malbücher oder andere „Little“-Accessoires (optional, je nach persönlichem Stil).
  • Erziehungselemente: Regeln, Bestrafungssysteme oder Aufgabenpläne.
  • Schutzmechanismen: Klare Kommunikation und Safe Words.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Dauer/Intensität

DLDR kann als gelegentliches Rollenspiel oder als dauerhafte Beziehungsdynamik existieren. Manche Paare leben es 24/7, während andere es nur in bestimmten Sessions oder online praktizieren.

Eignung

  • Anfänger: Ja, mit sanften Rollenspielelementen und offener Kommunikation.
  • Fortgeschrittene: Ja, mit komplexeren Regeln, Ritualen oder Disziplin-Mechanismen.

 

Vorbereitung

  • Offene Gespräche über Erwartungen und Wünsche.
  • Definition von Grenzen (z. B. ob und welche Art von Strafen erlaubt sind).
  • Aufbau von Ritualen und Regeln zur Unterstützung der Dynamik.

 

Aftercare

  • Emotionale Unterstützung und Kuscheleinheiten nach Sessions.
  • Reflexion über das Erlebte, um die Dynamik weiterzuentwickeln.
  • Falls Strafen involviert waren, liebevolle Wiederannäherung und Beruhigung.

 

Sicherheitshinweise und Sicherheitsmaßnahmen

  • Safe Words und Notfallzeichen sollten festgelegt werden.
  • Respektierung persönlicher Grenzen – nicht jeder Little mag Strafen oder eine strenge Erziehung.
  • Psychologische Sicherheit – falls eine Szene unangenehm wird, sollte sie jederzeit abgebrochen werden können.

LITERATUR

Empfohlene Literatur

  • The Big Little Book: A Guide to Ageplay von Penny Barber
  • Daddy’s Little Girl von Meredith O’Reilly

URSPRUNG

DLDR ist eine Weiterentwicklung des DDlg-Konzepts und findet sich insbesondere in der „Caregiver/little“-Szene. Diese Rollenverteilung existiert in verschiedenen Kulturen und ist in der BDSM-Community vor allem in Online-Foren und sozialen Netzwerken populär geworden.

In dieser Spielart übernimmt eine dominante Person (Daddy Dom, Mommy Domme oder Caregiver) die Rolle eines fürsorglichen, aber bestimmenden Partners, während die submissive Person (Little, Babygirl/-boy) sich in einer kindlichen oder verspielten Rolle befindet.

Diese Dynamik kann sowohl sanft und pflegend als auch strenger und disziplinarisch sein – je nach individuellen Vorlieben der Beteiligten.

VERWANDTE BEGRIFFE

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