DOKTORSPIELE

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DEFINITION

Doktorspiele, auch als Medical Play bekannt, sind eine BDSM-Praktik, die sich auf medizinische Untersuchungen, Rollenspiele und Fetische rund um das Thema Medizin konzentriert.

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PRINZIPIEN

Einvernehmlichkeit (SSC/RACK)

Beide Partner müssen sich der Risiken bewusst sein und ihre Grenzen abstecken.

 

Machtgefälle

Ein dominanter Part (z. B. „Arzt“ oder „Krankenschwester“) hat Kontrolle über den submissiven Part („Patient“).

 

Authentizität

Viele spielen mit echten medizinischen Instrumenten, Kleidung und Begriffen, um das Szenario realistischer zu gestalten.

 

Erregung durch Untersuchung oder Hilflosigkeit

Manche empfinden die Simulation medizinischer Eingriffe als besonders intensiv.

RISIKEN

Physische Risiken

Unsachgemäße Nutzung von Instrumenten kann zu Verletzungen oder Infektionen führen.

 

Psychologische Risiken

Manche Szenarien können unangenehme Erinnerungen oder Ängste auslösen.

 

Hygienische Risiken

Alle eingesetzten Gegenstände müssen steril sein.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • Kittel, Handschuhe, Mundschutz: Für eine realistische Arzt-Atmosphäre.
  • Stethoskop, Reflexhammer, Spritzen (ohne Nadeln): Für Untersuchungs-Rollenspiele.
  • Gynäkologische Instrumente (z. B. Spekulum): Für spezielle Medical-Play-Szenarien.
  • Klistiere, Katheter oder Nadeln: Nur für Fortgeschrittene mit Erfahrung und Wissen über sichere Anwendung.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Dauer/Intensität

Kann von kurzen Untersuchungen bis hin zu mehrstündigen Sessions mit komplexen Szenarien reichen.

Eignung

  • Anfänger: Ja, mit sanften Rollenspielen und sicherem Equipment.
  • Fortgeschrittene: Ja, mit invasiveren Praktiken wie Nadeln oder Kathetern.

 

Vorbereitung

  • Klare Absprache über Grenzen, Fantasien und No-Gos.
  • Steriles Equipment und gründliche Hygiene.
  • Safe Words oder Notfallzeichen festlegen.

 

Aftercare

  • Körperliche Nachsorge: Reinigung und Desinfektion verwendeter Instrumente.
  • Emotionale Nachsorge: Gespräch über das Erlebte, Entspannung nach intensiven Szenen.

 

Sicherheitshinweise und Sicherheitsmaßnahmen

  • Nur sterile und medizinisch unbedenkliche Materialien verwenden.
  • Keine Instrumente tief in Körperöffnungen einführen, wenn man nicht genau weiß, was man tut.
  • Bei invasiveren Praktiken (z. B. Spritzen, Nadeln) vorherige Schulung oder Anleitung einholen.

LITERATUR

Empfohlene Literatur

  • The Ultimate Guide to Kink von Tristan Taormino (Kapitel zu Medical Play).
  • Edge Play & Medical Play Guide von Jay Wiseman.

URSPRUNG

Medizinische Fetische gibt es schon lange, sowohl in der erotischen Literatur als auch in Rollenspielen. Die Faszination für die Kontrolle und Verletzlichkeit einer Arzt-Patient-Dynamik hat Doktorspiele zu einem festen Bestandteil vieler BDSM-Communities gemacht.

Sie können von harmlosen, spielerischen Untersuchungen bis hin zu intensiven Szenarien mit Nadeln, Klistieren oder gynäkologischen Instrumenten reichen.

Wichtig ist, dass Doktorspiele – wie alle BDSM-Praktiken – einvernehmlich, sicher und informiert durchgeführt werden.

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