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Japan Bondage ist eine ästhetisch und technisch anspruchsvolle Form der Fesselkunst, die ihren Ursprung in Japan hat.
Ästhetik
Die Muster und Knoten sind visuell ansprechend und betonen oft die natürliche Schönheit des Körpers.
Körperliche Kontrolle
Durch die Fesselung wird der Bewegungsspielraum des Bottoms eingeschränkt, was ein Gefühl von Hingabe und Vertrauen fördern kann.
Intimität
Der enge körperliche und emotionale Kontakt zwischen Rigger und Bottom ist ein zentraler Bestandteil von Japan Bondage.
Grundknoten
Wie der „Single Column Tie“ oder der „Double Column Tie“ bilden die Basis für viele Muster.
Muster
Komplexe Seilanordnungen wie Brustharnesse oder Ganzkörperfesseln können sowohl ästhetisch als auch funktional sein.
Suspension
Fortgeschrittene Fesselungen beinhalten das vollständige oder teilweise Hängen des gefesselten Körpers.
Nerven- und Durchblutungsprobleme
Unsachgemäßes Fesseln kann zu Taubheit oder Verletzungen führen.
Emotionale Belastung
Die Intensität der Fesselung kann überwältigend sein und erfordert Vertrauen und klare Kommunikation.
Stürze
Besonders bei Suspensionen besteht ein Risiko durch fehlerhafte Technik oder unzureichende Vorbereitung.
Seile
Traditionell werden Juteseile (6 mm oder 8 mm Dicke) verwendet, die robust und dennoch hautfreundlich sind.
Scheren
Sicherheitsscheren sollten immer griffbereit sein, um das Seil bei Bedarf schnell durchtrennen zu können.
Aufhängungssysteme
Für Suspensionen werden stabile Deckenhaken oder Gestelle benötigt.
Die Dauer variiert je nach Komplexität der Fesselung und Komfort der Beteiligten. Anfänger sollten mit kurzen Sessions beginnen, während erfahrene Praktizierende länger verweilen können.
Japan Bondage ist für alle geeignet, die Interesse an kunstvollen Fesselungen haben und Vertrauen in ihren Partner oder ihre Partnerin mitbringen. Anfänger sollten sich zunächst einfache Techniken aneignen, bevor sie zu komplexeren Fesselungen übergehen.
Vorbereitung
Aftercare
Empfohlene Literatur:
Sie wird oft unter den Begriffen Shibari (japanisch für „Binden“) oder Kinbaku (japanisch für „striktes Binden“) zusammengefasst. Diese Praktik nutzt Seile, um kunstvolle Muster zu kreieren, die den Körper des Gefesselten umschlingen und oft einen erotischen, emotionalen oder meditativen Reiz erzeugen.
Japan Bondage wird geschätzt für seine Kombination aus Intimität, Ästhetik und körperlicher Kontrolle. Die Fesselkünste gehen über das rein Funktionale hinaus und können sowohl spielerisch als auch emotional tiefgehend sein. Der Fokus liegt oft auf der Verbindung zwischen Rigger (der fesselnden Person) und Bottom (der gefesselten Person).
Shibari hat seinen Ursprung in der japanischen Kriegskunst Hojojutsu, einer Technik, die im feudalen Japan zur Gefangennahme und Sicherung von Gegnern verwendet wurde. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine künstlerische und erotische Fesselkunst, die besonders im frühen 20. Jahrhundert in der japanischen Fetischszene populär wurde.
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