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Kaviar, auch als Scat Play bekannt, beschreibt eine sexuelle Praktik, bei der Fäkalien bewusst in einvernehmlichen Szenarien einbezogen werden.
Konsens
Kaviar-Praktiken erfordern besonders klare Absprachen und die ausdrückliche Zustimmung aller Beteiligten.
Tabubruch
Für viele Praktizierende liegt der Reiz in der Überschreitung starker gesellschaftlicher und persönlicher Tabus.
Intimität
Die Praktik kann als Ausdruck extremen Vertrauens und Hingabe zwischen den Beteiligten interpretiert werden.
Passiv
Beobachten oder riechen.
Aktiv
Direkter Kontakt oder Einsatz im Spiel.
Kombiniert
Nutzung von Fäkalien als Teil eines Szenarios oder Rollenspiels.
Hygienische Risiken
Fäkalien können Bakterien, Viren oder Parasiten enthalten, die Infektionen oder Krankheiten auslösen können (z. B. E. coli, Hepatitis A).
Psychologische Belastung
Der starke Tabucharakter kann bei einigen Personen Scham- oder Schuldgefühle auslösen.
Soziale Stigmatisierung
Die Praktik wird oft missverstanden und von Außenstehenden abgelehnt, was zu Isolation führen kann.
Schutzausrüstung wie Handschuhe oder Unterlagen zur Minimierung von direktem Kontakt.
Hygienemittel wie Desinfektionsmittel und Seife.
Optional: Materialien zur Abdeckung oder Gestaltung eines geschützten Spielbereichs.
Die Dauer variiert stark und hängt von den individuellen Vorlieben und Grenzen der Beteiligten ab. Da die Praktik körperlich und emotional belastend sein kann, sollten Sessions mit Bedacht gestaltet werden.
Kaviar-Praktiken sind nur für sehr erfahrene und gut informierte Personen geeignet, die ein starkes Vertrauensverhältnis und eine klare Kommunikation miteinander haben. Für Anfänger und Personen mit gesundheitlichen Bedenken ist diese Praktik nicht ratsam.
Vorbereitung
Aftercare
Die Praktik gehört zu den extremen Formen von Fetischen und Tabubrüchen und kann verschiedene Formen annehmen, wie etwa das Berühren, Betrachten oder Nutzen von Fäkalien in einem erotischen Kontext.
Aufgrund des starken Tabu-Charakters und der gesundheitlichen Risiken ist diese Praktik innerhalb der BDSM- und Fetisch-Community sehr umstritten. Wie bei allen Praktiken steht Einvernehmlichkeit, Kommunikation und die Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen im Vordergrund.
Die sexuelle Einbeziehung von Fäkalien ist seit Jahrhunderten dokumentiert, wurde jedoch selten offen diskutiert. Mit dem Aufkommen moderner Fetisch-Communities und der Anonymität des Internets gewann Kaviar als spezifischer Fetisch eine klarere Definition und Sichtbarkeit, bleibt jedoch ein Nischeninteresse.
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