MAID PLAY

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DEFINITION

Das Dienstmädchen- oder Maid-Play ist eine BDSM- und Fetischpraktik, bei der eine Person die Rolle eines Dienstmädchens übernimmt und in dieser Funktion Gehorsam, Unterwerfung und oft auch erotische oder disziplinarische Elemente einfließen lässt.

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PRINZIPIEN

Hierarchie & Unterwerfung

Das Dienstmädchen ist dem „Herrn“ oder der „Herrin“ unterstellt.

 

Regeln & Disziplin

Aufgaben, Pflichten und ggf. Strafen bei Fehlern.

 

Erotik & Fetisch

Je nach Vorlieben kann das Szenario explizit sexuell sein oder sich auf Unterwerfung und Rollenspiel konzentrieren.

 

Feminisierung (optional)

Manche Male-Subs nutzen das Maid-Play als Teil von Sissy- oder Feminisierungs-Praktiken.

RISIKEN

Physische Belastung

Längeres Arbeiten oder kniende Positionen können anstrengend sein.

 

Psychische Sicherheit

Unterwerfung kann intensive emotionale Reaktionen hervorrufen – Kommunikation ist essenziell.

 

Grenzen respektieren

Klare Absprache darüber, welche Aufgaben und Disziplinierungen in Ordnung sind.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

  • entsprechende Kleidung: Schürze, Kappe, kurze Röcke

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ANWENDUNGS INFORMATION

Mögliche Aufgaben und Rituale

  • Reinigung und Hausarbeit (echte oder simulierte Pflichten)
  • Servieren von Speisen oder Getränken
  • Tragen einer vorgegebenen Uniform
  • Einhalten strenger Etikette (z. B. nur kniend sprechen, Begrüßungsrituale)
  • Gehorsams- oder Bestrafungsmechanismen (je nach abgesprochenen Grenzen)

 

Eignung

  • Geeignet für: BDSM-Interessierte, die Rollenspiele und Machtgefälle mögen.
  • Nicht geeignet für: Personen, die mit erniedrigenden oder disziplinarischen Szenarien nicht umgehen können oder das Thema problematisch finden.

 

Vorbereitung

  • Festlegung von Rollen, Grenzen und Aufgaben
  • Auswahl einer passenden Uniform
  • Klärung der Erwartungen und möglicher Belohnungen/Bestrafungen

 

Aftercare

  • Gemeinsames Reflektieren des Erlebten
  • Körperliche und emotionale Fürsorge (z. B. Lob, Umarmungen oder Entspannung)
  • Sicherstellen, dass alle Beteiligten sich wohlfühlen

 

LITERATUR

URSPRUNG

Die Fantasie vom gehorsamen Dienstmädchen hat Wurzeln in der viktorianischen Ära, in der Dienstboten strikten Hierarchien unterworfen waren.

In der BDSM-Community wurde dieses Szenario besonders durch die französische „Soubrette“-Ästhetik populär.

Japanische Maid Cafés und die damit verbundenen Subkulturen haben die visuelle Darstellung und spielerische Komponente verstärkt.

Dies kann im Rahmen von Domestic Discipline, DS-Dynamiken (Dominanz/Submission) oder einfach als Rollenspiel geschehen. Das klassische Dienstmädchenkostüm – oft mit kurzen Röcken, Schürze und Rüschen – spielt dabei häufig eine zentrale

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