PEGGING

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DEFINITION

Pegging bezeichnet eine sexuelle Praktik, bei der ein(e) aktive(r) Partner:in (häufig weiblich) mit Hilfe eines Strap-Ons oder eines Dildos anal in den passiven Partner (häufig männlich) eindringt.

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PRINZIPIEN

Konsens

Pegging erfordert klare Kommunikation über Wünsche, Grenzen und Sicherheitsmaßnahmen.

 

Langsamer Einstieg

Besonders bei Anfängern sollte die Penetration langsam und behutsam erfolgen, um Schmerzen zu vermeiden.

 

Gleitmittel

Ein hochwertiges Gleitmittel ist essenziell, da der Anus keine natürliche Feuchtigkeitsproduktion hat.

 


Vorteile

Kann eine intensive P-Zonen-Stimulation (Prostata) bieten, was bei vielen Männern zu besonders intensiven Orgasmen führt.

  • Fördert oft die emotionale Intimität und das Vertrauen zwischen Partner:innen.
  • Bietet Möglichkeiten zur sexuellen Rollenumkehr, was im BDSM-Kontext als Teil von Dominanz und Unterwerfung (D/S) gespielt werden kann.

RISIKEN

Verletzungen

Wenn zu schnell oder ohne ausreichende Vorbereitung eingedrungen wird, können kleine Risse oder Verletzungen auftreten.

 

Infektionsgefahr

Unzureichende Hygiene kann das Risiko von bakteriellen Infektionen erhöhen.

 

Emotionale Belastung

Da Pegging mit Rollenumkehr und intimen Erfahrungen verbunden ist, kann es emotionale Reaktionen hervorrufen.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

Strap-On-Harness: Ein Gurtsystem, um den Dildo sicher zu befestigen.

Dildo: Größe und Material sollten an die Erfahrung des passiven Partners angepasst sein (für Anfänger wird ein kleinerer Dildo empfohlen).

Gleitmittel: Auf Wasserbasis oder silikonbasiert für langanhaltende Feuchtigkeit.

Handtücher oder Unterlagen: Um Reinigung zu erleichtern.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Eignung

  • Für Anfänger geeignet, wenn langsame und vorsichtige Herangehensweise eingehalten wird.
  • Fortgeschrittene können mit verschiedenen Dildo-Größen oder Positionen experimentieren.

 

Vorbereitung

  • Kommunikation über Erwartungen, Grenzen und mögliche Unsicherheiten.
  • Gründliche Hygiene (z. B. Analreinigung) zur Minimierung von Infektionsrisiken.
  • Genügend Zeit für Entspannung und Vorspiel, um die Muskulatur im Analbereich vorzubereiten.

 

Aftercare

  • Reinigung der beteiligten Körperstellen und des verwendeten Equipments.
  • Emotionales Nachbesprechen der Erfahrung, um Feedback und mögliche Anpassungen für zukünftige Sessions zu klären.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • The Ultimate Guide to Prostate Pleasure von Charlie Glickman und Aislinn Emirzian
  • Anal Pleasure and Health von Jack Morin

URSPRUNG

Die Praktik ist nicht auf heterosexuelle Paare beschränkt und findet in verschiedenen sexuellen und BDSM-Kontexten Anwendung. Pegging wird sowohl als erotische Rollenumkehr als auch als intensive körperliche Erfahrung geschätzt.

Der Begriff Pegging wurde 2001 durch eine Umfrage des US-amerikanischen Sexkolumnisten Dan Savage populär gemacht. Er bezeichnete damit die Praktik, bei der Frauen anal in Männer eindringen. Pegging hat sich seither zu einer beliebten Form des sexuellen Rollenspiels und der analen Stimulation entwickelt.

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