PET PLAY

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DEFINITION

Pet Play ist eine BDSM-Praktik, bei der eine Person die Rolle eines Tieres übernimmt (z. B. Hund, Katze, Pony, Hase) und von einem anderen Partner als "Besitzer" (Owner, Handler, Trainer) geführt oder kontrolliert wird.

Auf der Suche nach gleichgesinnten oder weiterführenden Austausch?

PRINZIPIEN

Konsens

Da Pet Play mit intensiven Macht- und Kontrollspielen verbunden ist, ist klare Kommunikation vor und während der Szene essenziell.

 

SSC (Safe, Sane, Consensual) oder RACK (Risk Aware Consensual Kink)

Die Praktik sollte sicher und bewusst durchgeführt werden.

 

Wohlfühlzonen

Sowohl der physische als auch der emotionale Zustand des „Pets“ muss während der gesamten Szene berücksichtigt werden.

RISIKEN

Physische Belastung

Längeres Krabbeln oder Knien kann zu Schmerzen oder Überlastungen führen.

 

Emotionale Überforderung

Besonders bei Disziplinierungs- oder Demütigungsspielen kann es zu emotionalen Reaktionen kommen.

 

Erstickungsgefahr

Bei der Verwendung von Halsbändern und Leinen ist besondere Vorsicht geboten.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

Halsband und Leine: Häufig verwendet, um die Kontrolle durch den Owner zu symbolisieren.

Pfotenhandschuhe oder -stiefel: Verhindern den Gebrauch der Hände oder verstärken die tierische Rolle.

Masken oder Ohren: Verstärken die Illusion des Tierseins (z. B. Hundemaske oder Katzenohren).

Schwanz-Plugs: Dienen der optischen Darstellung von Tierschwänzen (optional).

Käfige oder Spielplätze: Für Pets, die in geschlossenen Räumen gehalten werden.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Eignung

  • Für Anfänger geeignet, wenn spielerische Elemente im Vordergrund stehen.
  • Fortgeschrittene können Disziplinierungs- oder restriktive Szenarien ausprobieren.

 

Vorbereitung

  • Klärung der Rollen, der gewünschten Dynamik und der individuellen Grenzen.
  • Physische Vorbereitung, insbesondere bei längeren Sessions (z. B. Knieschoner oder Pausen).
  • Vereinbarung eines Safe Words oder nonverbaler Signale, insbesondere wenn das Sprechen eingeschränkt ist.

 

Aftercare

  • Beruhigende Gespräche oder Kuscheleinheiten, um emotionale Entspannung zu bieten.
  • Körperliche Erholung durch Massagen oder Wärmebehandlungen, insbesondere nach anstrengenden Positionen.
  • Besprechung der Erfahrung und eventueller Wünsche für zukünftige Szenen.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • The Ultimate Guide to Kink von Tristan Taormino
  • Playing Well with Others von Lee Harrington und Mollena Williams

URSPRUNG

Diese Dynamik kann von spielerisch und liebevoll bis hin zu disziplinarisch und dominierend reichen. Der Fokus liegt dabei häufig auf der Rollenumkehr, dem Verlust der menschlichen Kontrolle oder der Erfüllung von Fürsorgebedürfnissen.

Im Pet Play geht es nicht um reale Tiere, sondern um ein konsensuelles Rollenspiel zwischen Erwachsenen.

Pet Play hat sich aus der BDSM-Subkultur entwickelt und vereint Elemente von Dominance and Submission (D/S), Roleplay und Fetisch-Praktiken. Varianten wie das Pony Play haben ihren Ursprung im 20. Jahrhundert, als Fetischgemeinschaften begannen, diese Praktiken zu formalisieren und in speziellen Veranstaltungen (z. B. Pony-Rennen) auszuleben.

 

Rollen im Pet Play

  • Pet (das Tier): Die Person, die die Rolle des Tieres übernimmt. Häufige Rollen sind:
    • Puppy (Hund) – verspielt, gehorsam oder rebellisch
    • Kitten (Katze) – unabhängig, verspielt oder anhänglich
    • Pony (Pferd) – stark, stolz oder zur Schau gestellt
    • Hase oder andere Tiere – je nach individuellen Vorlieben
  • Owner/Handler/Trainer: Die dominante Person, die das „Tier“ führt, trainiert oder diszipliniert.

 

Typische Elemente

  • Befehle: Der "Owner" gibt dem "Pet" Anweisungen, z. B. zu knien, zu sitzen oder bestimmte Aufgaben auszuführen.
  • Bewegungen: Das "Pet" bewegt sich häufig auf allen Vieren oder in tierähnlichen Bewegungen.
  • Accessoires: Leinen, Halsbänder, Masken, Pfotenhandschuhe oder Schwanz-Plugs sind häufig verwendete Requisiten.

VERWANDTE BEGRIFFE

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