SESSION

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DEFINITION

Eine Session bezeichnet im BDSM-Bereich ein geplantes, zeitlich begrenztes Treffen, bei dem sich die Beteiligten auf bestimmte Praktiken, Rollen oder Szenarien einigen.

Auf der Suche nach gleichgesinnten oder weiterführenden Austausch?

PRINZIPIEN

SSC (Safe, Sane, Consensual)

Sicherheit und Vernunft stehen an erster Stelle.

 

RACK (Risk Aware Consensual Kink)

Risiken werden bewusst eingeschätzt und minimiert.

 

Feedback

Nach der Session sollte es eine offene Diskussion über das Erlebte geben, um zukünftige Sessions weiter zu optimieren.

RISIKEN

Physische Verletzungen: Besonders bei intensiven Praktiken wie Peitschen oder Bondage.

Emotionale Überforderung: BDSM-Sessions können intensive emotionale Reaktionen auslösen.

Kommunikationsprobleme: Wenn Grenzen nicht klar definiert wurden, können Missverständnisse auftreten.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

je nach Praktik

  • Seile, Peitschen, Paddles oder Knebel
  • Sicherungsschere für Bondage
  • Erste-Hilfe-Set
  • Wasser, Handtücher und Beruhigungscremes

AUSRÜSTUNG KAUFEN

ANWENDUNGS INFORMATION

Eignung

  • Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet, abhängig von den gewählten Praktiken.
  • Anfänger sollten mit leichten und sanften Szenarien beginnen und sich schrittweise steigern.

 

Vorbereitung

  • Offene Kommunikation über Wünsche und Grenzen.
  • Bereitstellung von Equipment und Sicherstellung der Hygiene.
  • Vereinbarung von Pausen oder Check-ins während der Session.

 

Aftercare

  • Physische Nachsorge durch sanfte Massagen, kühlende Salben oder Berührungen.
  • Emotionale Besprechung, um Gefühle wie Scham, Unsicherheit oder Euphorie zu verarbeiten.
  • Rückmeldung, um zukünftige Sessions besser zu gestalten.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • SM 101: A Realistic Introduction von Jay Wiseman
  • The Ultimate Guide to Kink von Tristan Taormino

URSPRUNG

Innerhalb einer Session können verschiedene BDSM-Aktivitäten stattfinden, wie Bondage, Schmerzspiele, Disziplinierung oder Rollenspiele. Der Ablauf, die Intensität und die Dauer werden im Voraus durch Kommunikation und Verhandlung festgelegt, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten zu gewährleisten.

Eine Session kann intensiv und emotional sein und reicht von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden. Wichtig ist dabei die Einhaltung von Sicherheitsregeln, wie z. B. das Festlegen eines Safewords und das geplante Aftercare.

BDSM-Sessions entwickelten sich mit der Entstehung moderner Fetisch- und BDSM-Kulturen. Sie sind heute ein zentraler Bestandteil vieler D/S-Beziehungen (Dominance and Submission) und werden sowohl in privaten als auch in öffentlichen Räumen (z. B. Dungeons oder BDSM-Partys) durchgeführt.

 

Typen von Sessions

  • Private Sessions: In einem sicheren, privaten Umfeld zwischen vertrauten Partnern.
  • Professionelle Sessions: Bei professionellen Dominas, Submissiven oder in BDSM-Studios.
  • Szenarien-basierte Sessions: Mit Rollenspielen (z. B. Lehrer/Schüler, Gefängnisspiele).
  • Sinnes- oder Schmerzfokus: Z. B. Bondage, Spanking, Wachsspiele oder Atemkontrolle.

 


Wichtige Elemente

  • Verhandlung: Klärung der Vorlieben, Grenzen, Tabus und gewünschten Praktiken vor der Session.
  • Safe Words: Ein vereinbartes Wort oder Signal, um die Szene bei Bedarf zu pausieren oder zu beenden.
  • Vertrauen und Respekt: Essenziell für das sichere und angenehme Durchführen einer Session.
  • Aftercare: Emotionale und physische Nachsorge zur Beruhigung und Verarbeitung der intensiven Erfahrungen.

 


Ablauf einer typischen Session

  1. Vorbereitung: Besprechung der Praktiken, Safewords und der Dauer. Eventuelles Bereitstellen von Equipment.
  2. Einstieg: Langsame Annäherung durch sanftes Vorspiel oder leichtes Spielen (z. B. Fesselungen oder leichte Berührungen).
  3. Hauptteil: Die vereinbarten Aktivitäten oder Szenarien werden durchgeführt.
  4. Ende der Session: Die Szene wird langsam beendet, oft durch ein vorher festgelegtes Signal oder eine bestimmte Handlung.
  5. Aftercare: Physische und emotionale Unterstützung zur Entspannung und Verarbeitung.

VERWANDTE BEGRIFFE

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