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Shibari (縛り) ist eine traditionelle japanische Fesselkunst, die kunstvolle und ästhetische Seilbindungen verwendet, um den Körper einer Person zu umwickeln und in bestimmten Positionen zu fixieren.
Ästhetik
Die Seilmuster sollen optisch ansprechend sein und oft bestimmte symmetrische oder kreative Formen bilden.
Verbindung
Die emotionale Bindung und das Vertrauen zwischen den Partnern sind essenziell.
Sicherheit
Korrekte Seilplatzierung und ständige Überprüfung des körperlichen Wohlbefindens sind wichtig.
Nervenverletzungen
Wenn Seile Druck auf Nerven ausüben, kann es zu Taubheitsgefühlen oder Lähmungen kommen.
Durchblutungsstörungen
Seile, die zu fest sitzen, können die Blutzirkulation behindern.
Psychologische Effekte
Das intensive Erlebnis von Immobilisierung kann unerwartete emotionale Reaktionen hervorrufen.
Minimierung der Risiken
Seile: Jute- oder Hanfseile sind traditionell, aber Baumwoll- und Kunstfaserseile werden ebenfalls verwendet.
Polsterungen: Um empfindliche Stellen zu schützen.
Sicherheitswerkzeuge: Seilschere oder Messer für Notfälle.
Für wen geeignet?
Empfohlene Literatur:
Ursprünglich aus restriktiven Techniken der Gefangennahme entwickelt, hat sich Shibari zu einer erotischen und künstlerischen Praxis entwickelt, die im modernen BDSM-Kontext weit verbreitet ist. Dabei geht es oft nicht nur um Kontrolle oder Immobilisierung, sondern auch um emotionale Intimität, Vertrauen und Ästhetik.
Shibari hat seine Wurzeln im japanischen Hojōjutsu, einer militärischen Technik aus der Zeit der Edo-Periode (1603–1868), die zur Fesselung von Gefangenen verwendet wurde. Im 20. Jahrhundert wurde die Technik in der japanischen Erotik- und Kunstszene weiterentwickelt und nahm unter dem Namen Kinbaku (緊縛, „strenges Binden“) ihren modernen erotischen Charakter an. In den 1950er Jahren wurde Shibari durch Fotografie und Filme populär und fand schließlich auch den Weg in die westliche BDSM-Szene.
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