SUBSPACE

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DEFINITION

Der Begriff Subspace beschreibt einen besonderen mentalen und körperlichen Zustand, den submissive Partner:innen während intensiver BDSM-Sessions erleben können.

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PRINZIPIEN

Subspace

Tritt häufig in Szenarien auf, in denen Vertrauen, Dominanz/Submission (D/s) und ein hohes Maß an Konzentration auf die Dynamik zwischen den Beteiligten vorhanden sind.

 

Modelle

SSC (Safe, Sane, Consensual) oder RACK (Risk-Aware Consensual Kink) fördern die sichere Exploration dieses Zustands.

RISIKEN

In Subspace können Personen ihre körperlichen Grenzen weniger deutlich wahrnehmen, was die Gefahr von Verletzungen oder Überforderung erhöht.

Die emotionale Fragilität nach einer Session ist ebenfalls zu beachten, da manche Personen ein sogenanntes „Sub-Drop“ erleben, ein Zustand emotionaler Leere oder Traurigkeit.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

Keine spezielle Ausrüstung erforderlich, jedoch abhängig von der Art der Session. Häufig sind Elemente wie Fesseln, Schlaginstrumente oder andere BDSM-Werkzeuge beteiligt.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Die Dauer des Subspace variiert stark: Er kann nur für die Dauer der Session anhalten oder über Stunden hinweg nachwirken.

Anfänger sollten schrittweise an intensivere Szenarien herangeführt werden, um Überforderung zu vermeiden.

 

Eignung

Subspace kann sowohl von Anfänger:innen als auch von Fortgeschrittenen erlebt werden, wobei Erfahrung mit Kommunikation und Grenzsetzung essenziell ist.

 

Vorbereitung

  • Vor der Session sollte ein umfassendes Gespräch über mögliche Reaktionen und die Betreuung während und nach dem Subspace stattfinden.
  • Safe Words oder andere Signalmechanismen sind besonders wichtig.

 

Aftercare

  • Aftercare ist essenziell, um Personen nach dem Erleben des Subspace emotional und körperlich zu unterstützen. Dies kann durch Kuscheln, Gespräche oder beruhigende Rituale erfolgen.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • Dossie Easton und Janet W. Hardy: The New Topping Book
  • Jay Wiseman: SM 101: A Realistic Introduction

URSPRUNG

Er ist durch eine Mischung aus Euphorie, Trance und tiefem Loslassen geprägt. Subspace kann stark variieren, je nach Person und Art der Session, und reicht von einem Zustand völliger Entspannung bis hin zu tiefer emotionaler Ekstase. Er wird oft durch hormonelle Reaktionen im Körper ausgelöst, darunter Endorphine, Adrenalin und Oxytocin.

Der Begriff „Subspace“ stammt aus der BDSM-Community und hat sich mit der zunehmenden Popularität von BDSM als anerkannte Bezeichnung etabliert. Die genaue Beschreibung variiert je nach individueller Erfahrung und kulturellem Hintergrund.

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