SUSPENSION BONDAGE

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DEFINITION

Suspension Bondage bezeichnet eine Form des Bondage, bei der der Körper einer Person teilweise oder vollständig in die Luft gehoben und durch Seile oder andere Fixierungen gehalten wird.

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PRINZIPIEN

Sicherheit zuerst

Suspension Bondage sollte stets nach dem SSC-Prinzip (Safe, Sane, Consensual) oder RACK (Risk Aware Consensual Kink) durchgeführt werden.

 

Kommunikation

Klare Absprachen und kontinuierliche Rückmeldungen sind entscheidend.

 

Technik

Eine sichere und korrekte Knotentechnik ist essenziell, um Druckstellen und Verletzungen zu vermeiden.

RISIKEN

Nervenverletzungen

Falsche Seilplatzierung oder zu hoher Druck können Nerven beschädigen.

 

Durchblutungsstörungen

Seile, die Blutgefäße abschnüren, können zu Taubheitsgefühlen oder Schlimmerem führen.

 

Stürze

Eine unsachgemäße Fixierung oder fehlerhafte Ausführung kann gefährliche Stürze verursachen.

 

Minimierung der Risiken

  • Verwendung gepolsterter Seile oder weicher Materialien.
  • Regelmäßige Überprüfung der Seilspannung und des körperlichen Zustands des Bottoms.
  • Immer eine Schere oder ein spezielles Schneidewerkzeug bereithalten.

NOTWENDIGE AUSRÜSTUNG

Seile aus Baumwolle, Hanf oder Jute (je nach Vorliebe und Komfort).

Befestigungspunkte wie Deckenhaken, Balken oder Suspension-Rahmen.

Sicherheitswerkzeuge wie Seilscheren oder Notfallschneider.

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ANWENDUNGS INFORMATION

Dauer/Intensität:

  • Anfänger: Teilweise Suspension, bei der ein Teil des Körpers am Boden bleibt, wird empfohlen.
  • Fortgeschrittene: Vollständige Suspension mit komplexeren Positionen.

 

Eignung

  • Für wen geeignet?
    • Teilweise Suspension: Anfänger nach gründlicher Vorbereitung.
    • Vollständige Suspension: Fortgeschrittene mit fundierten Kenntnissen.

 

Vorbereitung

  • Klärung physischer und mentaler Grenzen im Voraus.
  • Aufwärmen der Muskeln, um Verletzungen vorzubeugen.
  • Überprüfung der Seile und der Befestigungspunkte auf Stabilität.

 

Aftercare

  • Entspannungszeit zum Erholen von körperlicher Anstrengung.
  • Massage oder Dehnung zur Lockerung der Muskeln.
  • Emotionale Unterstützung, um eventuelle mentale Auswirkungen zu bewältigen.

LITERATUR

Empfohlene Literatur:

  • „The Seductive Art of Japanese Bondage“ von Midori
  • „Shibari You Can Use“ von Lee Harrington

URSPRUNG

Es ist eine anspruchsvolle Technik, bei der das Spiel mit Schwerkraft, Körperpositionen und Seilkunst eine zentrale Rolle spielt. Suspension kann ästhetische, meditative oder sexuelle Elemente haben und erfordert viel Vertrauen zwischen den Beteiligten.

Suspension Bondage hat seine Wurzeln in der japanischen Bondage-Tradition, bekannt als Shibari oder Kinbaku, die sich aus alten Fesseltechniken entwickelt hat. Während es in der westlichen BDSM-Szene zunehmend populär wurde, bleibt die ästhetische Inspiration stark vom japanischen Stil geprägt.

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